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RatgeberSo wird die Nachtfahrt nicht zum Blindflug

Die Nächte werden länger, der Nebel dichter. Höchste Zeit, sich Gedanken zum Fahren bei Dunkelheit und zur Beleuchtung des eigenen Autos zu machen.

Die häufigsten Gründe für schlechte Sicht beim Autofahren bei Dunkelheit sind: verschmutzte Scheinwerfergläser, falsch eingestellte Scheinwerfer oder die Nachtblindheit.

Lassen Sie Ihre Scheinwerfer regelmässig in einer Garage richtig einstellen. Der Unterschied zwischen schlecht und gut ist oft wie Tag und Nacht.

Scheinwerfergläser müssen regelmässig gereinigt werden. Eine Verschmutzung erfolgt schleichend und daher lange unbemerkt.

Nützt das nichts, lassen Sie von einem Optiker abklären, ob Nachtblindheit, also eine Sehschwäche bei Dunkelheit oder diffusem Licht (auch Regen und Nebel), der Grund sein könnte. Wenn ja, helfen eine Brille oder Kontaktlinsen.

Das Fernlicht ist da, um benutzt zu werden, denn die herkömmlichen Halogen-Abblendlichter beleuchten die Strasse vor dem Fahrzeug nur zirka 40 Meter weit. Das ist bei Tempo 80 sehr wenig.

Sofort von Fern- auf Abblendlicht umschalten, wenn ein anderes Fahrzeug oder ein Fussgänger entgegenkommt. Ebenso ist es verboten, das Fernlicht beim Hintereinander- und beim Rückwärtsfahren eingeschaltet zu lassen.

Zwingend auch tagsüber mit Abblendlicht zu fahren ist es, wenn es stark regnet, schneit und neblig ist. Das Gesetz – aber auch die Fahrlehrerverbände – empfehlen das Fahren mit Licht am Tag auch in allen anderen Situationen. Die Unfallstatistik gibt ihnen Recht, und der Treibstoffmehrverbrauch ist marginal.

Nebelrückleuchten dürfen nur eingeschaltet sein, wenn die Sicht weniger als 50 Meter beträgt.

Vorsicht beim Nachrüsten mit lichtstarken Xenon-Scheinwerfern. Die gesetzlichen Hürden sind hoch, und viele illegale Umrüstsätze im Umlauf. Es ist besser, sich vorher beim zuständigen Strassenverkehrsamt zu erkundigen, als viel Geld für die Katz auszugeben.

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