Aktualisiert 21.11.2016 15:36

WohnstudieSo wollen Schweizer wohnen

Die meisten Schweizerinnen und Schweizer möchten gern in der Nähe der Städte, aber nicht mittendrin wohnen. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Studie.

von
mst
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Wie wollen die Schweizer wohnen? Eine Studie von Moneypark und AlaCasa.ch geht dieser Frage nach. Fest steht: Mitten in der Stadt wohnen will die Mehrheit eigentlich nicht.

Wie wollen die Schweizer wohnen? Eine Studie von Moneypark und AlaCasa.ch geht dieser Frage nach. Fest steht: Mitten in der Stadt wohnen will die Mehrheit eigentlich nicht.

Keystone/Alessandro Della Bella
24 Prozent würden den Stadtrand vorziehen, 23 Prozent die Agglomeration.

24 Prozent würden den Stadtrand vorziehen, 23 Prozent die Agglomeration.

Unsplash
Gern darf es auch Seesicht sein, das ist 45,5 Prozent der Befragten wichtig.

Gern darf es auch Seesicht sein, das ist 45,5 Prozent der Befragten wichtig.

Keystone/Walter Bieri

Jeder dritte Schweizer will in den nächsten zehn Jahren im Eigenheim wohnen, wie die soeben erschienene Wohntraumstudie 2016/2017 von Moneypark und AlaCasa.ch ergeben hat. Besonders ausgeprägt ist dieser Wunsch bei jüngeren Leuten sowie in der Landbevölkerung. Was sie sich konkret vorstellen, wovon sie träumen, darauf haben über 900 Befragte in obiger Studie eine Antwort gegeben. Und das sind die Ergebnisse.

Umfeld

Top: Zentral, aber doch unweit der Natur – so wollen die meisten wohnen. 24% am Stadtrand, 23% in der Agglomeration. Und am liebsten mit Seesicht (45,5%). Wichtig ist aber auch, dass es gute Einkaufsmöglichkeiten gibt, der Arbeitsplatz nicht zu weit weg ist und Familie und Freunde in der Nähe leben.

Flop: Im Dorf leben wollen nur 15,7%, und der Blick auf Felder begeistert gerade mal 2,6%.

Wohnform

Top: Da gibts für die allermeisten Befragten keine Diskussion: Ein Einfamilienhaus muss es sein (26,4%), notfalls auch ein Penthouse oder eine Attikawohnung (21,3%). Die wichtigsten Tipps zum Hauskauf finden Sie in diesem Artikel.

Flop: Fertighäuser haben einen schweren Stand (0,7%), aber erstaunlicherweise können sich für die Souterrainwohnung immerhin noch 0,2% erwärmen.

Lieblingszimmer

Top: Nein, es ist nicht das Schlafzimmer oder die Küche, das Wohnzimmer ist mit Abstand der wichtigste Raum der meisten Befragten (61%).

Flop: Keller und Garage sind offenbar für niemanden wichtig (0%), immerhin kommen das Gästezimmer und die Garderobe noch auf je 0,1%.

Haustiere

Top: Für über 40% ist es sehr wichtig, dass das geliebte Haustier, häufig Katze oder Hund, in ihrem Zuhause leben dürfen. Daher würden die allermeisten von ihnen auf eine Wohnung oder ein Haus verzichten, wenn da keine Tiere gehalten werden dürften.

Flop: Für 3% spielt dieses Kriterium keine Rolle. Kein Wunder, denn zwei Drittel der Befragten haben gar kein Haustier.

Vernetztes Wohnen

Top: Apps und mobile Geräte im heimischen Haushalt? Für 36% der Männer eine gute Sache. Bei Frauen hält sich die Begeisterung im Rahmen (23%).

Flop: Drei Viertel der 50- bis 74-Jährigen steuern Hauskomponenten bzw. Heimelektronik nicht per App oder mobile Geräte – und nur wenige von ihnen (14,5%) würden das gern ändern.

Nachhaltigkeit

Top: Fast die Hälfte der Häuser in der Schweiz wird heute mit Erdöl geheizt. In ihrer Traumimmobilie würde aber rund ein Drittel (34,1%) eine Erdsonde vorziehen.

Flop: Kohle kann mit 0,3% gar nicht punkten, und auch Elektro (1,5%) ist wenig beliebt.

Und was ist Ihnen wichtig? Hier finden Sie Wohnungen und Häuser aller Art – alle in Ihrer Umgebung.

(mst/20 Minuten)

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