Aktualisiert 04.01.2014 04:17

18-Meter-Laken-LeineSo wollten zwei Frauen aus dem Gefängnis türmen

Mit einem 18 Meter langen Strang aus Bettlaken wollten zwei Australierinnen aus einem einstöckigen Gefängnis flüchten. Wärterinnen vereitelten den etwas zu gross geratenen Plan.

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kle

Es hätte ein filmreifer Ausbruch werden können – wären die Wachleute im australischen Gefängnis von Emu Plains den beiden Insassinnen nicht auf die Spur gekommen. Die beiden Frauen im Alter von 32 und 21 Jahren hielten unter ihren Betten eine 18 Meter lange Leine aus mehreren zusammengeknoteten Bettlaken versteckt.

Wieso das Fluchtmittel so lang geraten war, ist unklar: Das Emu-Plains-Gefängnis in der Nähe von Sydney ist ein Komplex mit lediglich einstöckigen Gebäuden. Selbst der äusserste Schutzzaun ist «nur» sechs Meter hoch. Offenbar waren sich die beiden Ausbrecherinnen in spe dessen nicht bewusst, als sie die lange Laken-Leine knüpften.

Zu Neujahr wollten die beiden ihren Fluchtplan umsetzen, doch der Schwindel flog bei einer unangekündigten Zellenkontrolle auf. Wie die Damen zu den vielen Laken gekommen waren, ist noch unklar, erklärte eine Sprecherin der Haftanstalt gegenüber dem «Sydney Morning Herald». Eine Untersuchung wurde eingeleitet. Die beiden Frauen sitzen wegen Betrugs- und Eigentumsdelikten in Haft.

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