Netz am Arbeitsplatz: Social Media soll Produktivität steigern
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Netz am ArbeitsplatzSocial Media soll Produktivität steigern

Während die Unternehmen den Sozialen Medien am Arbeitplatz skeptisch gegenüberstehen, glauben die Arbeitnehmer an eine Verbesserung der beruflichen Kommunikation durch Facebook, Twitter & Co.

Vermehrt würden Mitarbeiter deshalb nicht nur ihre eigenen Geräte, sondern auch ihre privat genutzten Anwendungen «durch die Hintertür» in die berufliche Kommunikation einschleusen, heisst es in der Studie. (colourbox.com)

Vermehrt würden Mitarbeiter deshalb nicht nur ihre eigenen Geräte, sondern auch ihre privat genutzten Anwendungen «durch die Hintertür» in die berufliche Kommunikation einschleusen, heisst es in der Studie. (colourbox.com)

Soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook gehören für immer mehr Menschen zum Alltag. Auch beruflich könnten sie zu mehr Produktivität beitragen, schätzen einer Studie zufolge viele Arbeitnehmer in Europa. Doch die meisten Unternehmen bleiben noch skeptisch.

Soziale Medien wie Facebook, Twitter oder Instant Messaging setzen ihren Siegeszug in der privaten Kommunikation weiter fort. Rund 1,5 Milliarden Menschen weltweit besitzen bereits einen Zugang zu einem Sozialen Netzwerk. Doch auch im beruflichen Alltag wollen viele Menschen auf die gewohnten Werkzeuge nicht mehr verzichten.

Einer aktuellen Studie zufolge gehen bereits zwei von fünf befragten Arbeitnehmern in Europa davon aus, dass sie die Produktivität bei der Arbeit deutlich steigern könnten. Die Arbeitgeber sind allerdings oft zurückhaltend, geht aus einer Untersuchung hervor, die der US-Computerkonzern Microsoft zusammen mit den Marktforschern von Ipsos erstellt hat.

Nutzung durch die Hintertür

Ein Viertel der Befragten schätzt, dass ihr Arbeitgeber die Vorteile der Sozialen Medien am Arbeitsplatz unterschätzen. Im Gegenteil würden 65 Prozent der Unternehmen in Europa die Nutzung Sozialer Medien wegen Sicherheitsbedenken unterbinden, 58 Prozent befürchten einen Rückgang der Produktivität der Mitarbeiter.

Vermehrt würden Mitarbeiter deshalb nicht nur ihre eigenen Geräte, sondern auch ihre privat genutzten Anwendungen «durch die Hintertür» in die berufliche Kommunikation einschleusen, teilte Microsoft am Dienstag (Ortszeit USA) mit. Für die Studie waren europaweit 4787 Arbeitnehmer befragt worden. (sda)

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