Oberflächliche Klischees – Social-Media-User finden kein gutes Haar an «Emily in Paris»
Publiziert

Oberflächliche Klischees Social-Media-User finden kein gutes Haar an «Emily in Paris»

Die zweite Staffel der erfolgreichen Netflix-Serie ist seit Ende Dezember 2021 auf der Streamingplattform verfügbar. Kritik wurde schon zu Beginn der Serie laut. Jetzt erhält die Unterhaltung weiteren Aufschwung in den sozialen Medien.

von
Antonia Stickdorn
Die Tiktok-Userin Jillian ist auf Reviews fokussiert und kritisiert aktuell die zweite Staffel der Hitserie «Emily in Paris».

Die Tiktok-Userin Jillian ist auf Reviews fokussiert und kritisiert aktuell die zweite Staffel der Hitserie «Emily in Paris».

Tiktok Screenshot / offscreenwithjillian

Darum gehts

  • Die erfolgreiche Netflix-Serie ist mit der zweiten Staffel gestartet.

  • Die Kritik an der Serie gilt vor allem der klischierten Darstellung von Paris, Französinnen und Franzosen sowie der Marketingbranche.

  • Social-Media-Nutzerinnen und -Nutzer teilen vermehrt ihre Meinung über die Serie, die nun für weitere zwei Staffeln auf Netflix erscheinen soll.

Ende Dezember erschien die zweite Staffel der Serie «Emily in Paris», welche 2020 erfolgreich auf Netflix startete. Kurz darauf wurde immer mehr Kritik am oberflächlichen Storytelling und der klischierten amerikanischen Sichtweise und Darstellung von Emilies Umfeld laut. 20 Minuten interviewte hierzu bereits das Schweizer Model Anja Leuenberger, das die meisten Vorurteile entkräftete.

Völlig unrealistisch

Nun meldet sich vermehrt auch die Social-Media-Community zu Wort, die die Fortsetzung der Serie ähnlich negativ beschreibt, wie diverse nationale und internationale Medien. Die Videoplattform Tiktok ist voll von Inhalten, die die Serie Stück für Stück auseinandernehmen und die falsche Darstellung diverser Elemente dieser TV-Show anprangern.
Bereits zu Beginn der Serie 2020 veröffentlichte die Tiktok-Userin stuffaboutadvertising ein Video, in dem sie die fälschlich dargestellte Marketingwelt in der Serie kritisiert und darüber aufklärt, wie die Realität in der Branche aussieht.

Die Userin offscreenwithjillian, die sich auf Reviews spezialisiert hat, lässt auch kein gutes Haar an der Serie. In der zweiten Staffel, in der es sich vor allem um Emilies persönliche Weiterentwicklung dreht, scheint inhaltlich wie entwicklungstechnisch nicht viel zu passieren. Laut Jillian sei die einzige Entwicklung von Staffel 1 zu 2 die Veränderung ihrer Haare von lockeren Wellen zu festen Locken.

Die Userin fleacopp findet härtere Beschreibungen und ist zudem sichtlich genervt über das «respektlose» Verhalten der Protagonistin dieser Serie.

«Amerikanische Scheissideen»

Auch die Influencerin Pati Valpati hat bereits diverse Stories über ihre Auffassung von «Emily in Paris» geteilt und spricht in ihrem aktuellen Instagram-Post über fragwürdige Szenen und die «amerikanischen Scheissideen» in der Serie. Die Kommentare der Community lassen darauf schliessen, dass auch sie von der Oberflächlichkeit und sinnfreien Handlung der Serie gelangweilt sind.

Das Thema hat sogar Linkedin erreicht

Sogar die Plattform für Geschäftskontakte, Linkedin, wird von der Diskussion um «Emily in Paris» nicht verschont. Vor wenigen Tagen teilte Tim Renders, Gründer einer Berliner Agentur, sein Unverständnis über die unrealistische Darstellung des Junior Account Executives. «Habe ich etwas falsch gemacht?»

Brought to you by

Das Influencer-Radar entsteht im Rahmen einer Content-Partnerschaft zwischen 20 Minuten und Picstars. Die redaktionelle Verantwortung liegt bei 20 Minuten.

Picstars ist die führende Anbieterin für kreatives, zeitgeistiges und datengesteuertes Influencer-Marketing in der Schweiz. Die 2014 gegründete Agentur, mit Sitz in Zürich und Berlin, findet den «Perfect Match» zwischen Kunden*innen, Kampagnen und Influencer*innen und kreiert inspirierendes Storytelling für eine authentische Markenkommunikation. picstars.com

Deine Meinung

2 Kommentare