Soderberghs Film von US-Kinos abgelehnt
Aktualisiert

Soderberghs Film von US-Kinos abgelehnt

Die amerikanischen Kinoketten weigern sich, Steven Soderberghs neuen Film «Bubble» zu zeigen. Sie fühlen sich vom Filmemacher betrogen.

Für den Start seines neuen Films «Bubble» überlegte sich der Produzent laut dem Online-Dienst boingboing.net etwas ganz Besonderes: Die DVD und der kostenpflichtige Download des Streifens sollten zum gleichen Datum verfügbar sein, wie der Film in den Kinos. Diese Entscheidung hätte für die Kinobetreiber vermutlich hohe finanzielle Einbussen bedeutet.

Soderbergh rechtfertigt seine Entscheidung damit, dass er Raubkopierern zuvorkommen wollte: «Nennen Sie mir einen grossen Kinofilm der letzten vier Jahre, der nicht zum offiziellen Starttermin im Kino in allen erdenklichen Formaten erhältlich war. Das nennt man Piraterie».

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