Sofia Coppolas Vorbild ist ihr Vater
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Sofia Coppolas Vorbild ist ihr Vater

Regisseurin Sofia Coppola sieht ihren Vater Francis Ford Coppola als ihr grosses Vorbild an: «Weil er Filme so sehr liebt und immer alles riskiert, alles auf eine Karte gesetzt hat, um seine Träume zu verwirklichen», sagte sie der Zeitschrift «Gala». Einmal habe er sogar sein Haus in Zahlung gegeben für seine Arbeit: «Es gibt nicht viele Regisseure, die mit so viel Leidenschaft arbeiten wie mein Vater», sagte die Regisseurin weiter, deren hochgelobter Film «Lost in Translation» am Donnerstag in die deutschen Kinos gekommen ist.

Die Arbeit ihres Vaters lernte sie sehr früh kennen: «Mein Vater hat mich oft mit zur Arbeit genommen, und ich fand es immer grossartig, am Drehort dabei sein zu dürfen. Es war aufregend. Ständig war was los.» Daher habe sie sicherlich auch Vorteile gegenüber anderen Regisseuren: «Von Vorteil war, dass ich bestimmt einen anderen Zugang zur Filmwelt hatte als jemand, der aus Kentucky kommt und ganz neu anfängt», sagte Coppola, die auch als Drehbuchautorin, Modeschöpferin und Fotografin arbeitet.

Als Schauspielerin will sie sich nicht mehr versuchen. Der Auftritt in dem Film ihres Vaters «Der Pate III» im Alter von 18 Jahren war für die heute 32-Jährige genug: «Stellen Sie sich mal vor, Sie müssten in dem Alter all diese miesen Verrisse lesen.» Sie sieht ihre Zukunft weiter hinter der Kamera: «Mein Platz ist hinter der Kamera. Es war schon immer so, dass ich Regie interessanter fand, nur dachte ich damals, ich müsse die Schauspielerei zumindest mal ausprobieren.» (dapd)

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