Der Horror-Sturz des Ski-Stars: Sofia Goggia fuhr zu schnell, blieb hängen, überschlug sich mehrfach
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Der Horror-Sturz des Ski-StarsSofia Goggia fuhr zu schnell, blieb hängen, überschlug sich mehrfach

Ski-Star Sofia Goggia verpasst die Ski-WM. Die Italienerin ist darüber untröstlich. Derweil kommen Details ans Licht, die zeigen, wie schlimm ihr Sturz wirklich war.

von
Nils Hänggi
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Goggia verpasst die WM verletzungsbedingt. 

Goggia verpasst die WM verletzungsbedingt.

Foto: AFP
Goggia ist sehr traurig darüber. Auf Insta schreibt sie: «Bisher waren die Weltmeisterschaften fest im Blick: Ich fühle mich wie erschlagen.»

Goggia ist sehr traurig darüber. Auf Insta schreibt sie: «Bisher waren die Weltmeisterschaften fest im Blick: Ich fühle mich wie erschlagen.»

Foto: AFP
Mittlerweile sind Details bekannt. Und sie klingen heftig.

Mittlerweile sind Details bekannt. Und sie klingen heftig.

Foto: AFP

Darum gehts

  • Ski-Star Sofia Goggia (28) verletzte sich am Wochenende schwer.

  • Sie verpasst die Ski-WM, die in der nächsten Woche startet.

  • Nun kommen Details an Licht, die zeigen, wie schlimm ihr Crash wirklich war.

Dass es ein schlimmer Sturz gewesen sein muss, das war wohl den meisten Ski-Fans klar. Schliesslich zog sich Ski-Star Sofia Goggia (28) eine Fraktur des Schienbeinkopfes im rechten Knie zu, weswegen sie die Saison vorzeitig beenden muss – und die Ski-WM, die in der nächsten Woche startet, verpasst. Nun kommen aber neue Details zu Tage. Und es wird klar: Der Sturz von Goggia muss nicht nur schlimm gewesen sein. Nein, es muss ein Horror-Crash gewesen sein.

«Die Italienerinnen waren insgesamt nach der Absage relativ schnell unterwegs. Es herrschte dichter Nebel und die Geschwindigkeit war der Tempo-30-Zone nicht angepasst», erzählt ARD-Kommentator Bernd Schmelzer im «Alpentalk» auf «WeLoveSnow». Schmelzer telefonierte eigener Aussage zufolge mit einem Augenzeugen. «Zusätzlich hatte sie ihren Athletenrucksack mit dabei und ein paar Ski auf den Schultern. Sofia Goggia ist dann irgendwo hängen geblieben, hat sich mehrfach überschlagen bei überhöhtem Tempo.» Die Skier seien dann nicht aufgegangen. «Es war einfach grosses Pech», schliesst der ARD-Kommentator.

«Ich habe keine Träne mehr übrig»

Goggia selbst äusserte sich am Dienstag. Auf Instagram schrieb die Abfahrts-Olympiasiegerin: «Nach dreissig Stunden glaube ich, dass ich keine Tränen mehr übrig habe, aber der entsetzliche Schmerz und der Kummer bleiben in mir stark, sehr stark, zusammen mit einem Herz, das sich windet und geräuschlos schreit und brüllt.» Und: «Bisher waren die Weltmeisterschaften fest im Blick: Ich fühle mich wie erschlagen.» Nun aber wolle sie nach vorne schauen. «Dafür braucht es Mut, und jetzt gilt es, diesen zu zeigen.»

Dass die Italienerin diesen aufbringt, daran zweifelt kaum jemand. So meint Andreas Vieider von der Zeitung «Dolomiten» auch im «Alpentalk»: «Es ist Gott sei Dank weniger schlimm als zunächst befürchtet.» Bereits in sechs oder sieben Wochen dürfe sie wieder auf die Ski. «Die steckt das ganz sicher weg und ist dann umso mehr auf die nächsten Olympischen Spiele 2022 fokussiert.»

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