Uto-Kulm-Challenge & Dörflifäscht: Sogar der Pfarrer liess sich vom Turm abseilen
Aktualisiert

Uto-Kulm-Challenge & DörflifäschtSogar der Pfarrer liess sich vom Turm abseilen

Von der Uto-Kulm-Challenge bis zum Dörflifäscht:
Über das Wochenende verwandelten Zehntausende Zürich in eine einzige Festhütte.

von
Roman Hodel

Sonne und angenehme Temperaturen bescherten etwa der Uto-Kulm-Challenge einen Grossaufmarsch. Ganz Mutige liessen sich von der Aussichtsplattform des Üetliberg-Turms in 30 Metern Höhe abseilen. Darunter der reformierte Pfarrer von Birmensdorf-Aesch, Theo Castelberg: «Herrlich», sagte er, nachdem ihn am Boden vier Damen in Empfang genommen hatten, «ich hatte überhaupt keine Angst.» Weniger furchtlos gab sich Uto-Kulm-Wirt Giusep Fry: «Als ich oben übers Geländer stieg, war mir schon etwas mulmig zumute.» Zu seinem zweitägigen Fest fiel Fry vor allem ein Wort ein: «sensationell».

Gar von einem «hitverdächtigen» Dörflifäscht sprach OK-Präsident René Spahn: «Dank Kaiserwetter verzeichneten wir eines der besten Dörflifäschte der letzten 15 Jahre.» Zehntausende hätten sich zwischen Central und Grossmünster vergnügt. Laut Spahn verlief der Anlass «ohne nennenswerte Zwischenfälle».

Dies bestätigt Marco Cortesi, Medienchef der Stadtpolizei: «Abgesehen von vereinzelten Lärmklagen und zwei, drei Streitereien, die beim Eintreffen der Polizei schon erledigt waren, blieb es ruhig.»

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