25.07.2014 16:08

Drogentod

Sohn war 17 Stunden neben der toten Peaches

Nachdem sich Peaches Geldof die tödliche Dosis Heroin gespritzt hatte, wachte ihr einjähriger Sohn über 17 Stunden neben seiner toten Mutter. Das zeigen neue Untersuchungen.

von
mor

Wie der neue Ermittlungsbericht über Peaches Geldofs Tod am 7. April 2014 zeigt, harrte der einjährige Sohn des It-Girls ganze 17 Stunden neben der Leiche seiner Mutter aus. Erst dann fand Thomas Cohen seine Frau, leblos ausgestreckt auf dem Bett, gemeinsam mit dem Kleinkind im Gästehaus. Wie man nun weiss, ist dies das Ende eines Drogenrückfalls, der Anfang Februar diesen Jahres begann. Zuvor nahm die 25-Jährige zweieinhalb Jahre lang die Ersatzdroge Methadon, im November 2013 habe sie den Heroinkonsum ganz eingestellt.

Peaches' Ehemann Thomas Cohen wusste von ihrem Rückfall. Im Anwesen des Paars wurde besonders reines Heroin gefunden sowie angebrannte Löffel und Spritzen, die im ganzen Haus verteilt waren, wie die «Daily Mail» berichtet. Cohen selbst gab den Beamten zu Protokoll, dass er den Rückfall seiner Frau bemerkt habe, als diese versuchte, Heroin die Toilette hinunterzuspülen.

Peaches hatte zehnmal so viel Heroin im Blut wie damals ihre Mutter

Dass die Überdosis Suizid war, nimmt der Untersuchungsbericht nicht an. Gerichtsmediziner Emma Harris hat dafür eine andere Erklärung: «Menschen, die regelmässig Heroin nehmen, entwickeln eine Toleranz», schreibt die Ärztin im Bericht. «Allerdings scheint die Toleranz gegenüber Heroin und anderen Opiaten schnell zu schwinden, wenn die Konsumenten die Droge aufgeben. Und es kommt häufig vor, dass Menschen sterben, die einmal tolerant waren und den Konsum wieder aufgenommen haben.»

14 Jahre vor Peaches Tod starb ihre Mutter ebenfalls an Heroin. Peaches hatte jedoch zehnmal mehr Heroin im Blut als damals ihre Mutter Paula Yates (? mit 41) nach ihrem goldenen Schuss.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.