Herblingen SH: Solarpanels explodieren auf Dach von Coop-Einkaufszentrum

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Herblingen SHSolarpanels explodieren auf Dach von Coop-Einkaufszentrum

Am Samstag ereignete sich auf dem Dach des Einkaufszentrums Herblinger Markt eine Explosion. Einzelne Teile der Photovoltaikanlage flogen über hundert Meter weit.

von
Daniel Krähenbühl
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Bei der Explosion wurden die Solarpanels aus der Verankerung geschleudert.

Bei der Explosion wurden die Solarpanels aus der Verankerung geschleudert.

Schaffhauser Polizei
Einige Panels flogen über hundert Meter weit.

Einige Panels flogen über hundert Meter weit.

BRK News
Ein Panel flog vom Dach herunter und landete vor dem Herblinger Markt.

Ein Panel flog vom Dach herunter und landete vor dem Herblinger Markt.

BRK News

Am Samstagnachmittag hat sich auf dem Dach des Coop-Einkaufszentrums in Herblingen SH eine Explosion ereignet. Wie Augenzeugen berichten, habe es kurz nach 16 Uhr einen Knall auf dem Dach des Gebäudes gegeben, in einigen Geschäften im Markt habe die Decke gebebt. Wie sich herausstellte, ist ein Teil der Photovoltaikanlage explodiert. Einzelne Teile seien über hundert Meter geflogen. Ein Panel flog vom Dach herunter und landete vor dem Herblinger Markt.

Wie die Schaffhauser Polizei am Sonntag mitteilte, ergab eine Kontrolle des Dachbereichs durch Angehörige der Polizei und Feuerwehr, dass ein Teil der Solar-Pandels explodiert und aus seiner Verankerung herausgeschleudert wurde. Die genaue Ursache der Explosion werde nun durch Experten des Energieversorgungsunternehmens SHPower sowie weiteren Solarfachspezialisten untersucht. Die Elektriker-
Gruppe der Feuerwehr der Stadt Schaffhausen habe die betroffenen Solarpanels vom Netz nehmen können. Eine Fehlmanipulation oder ein Sabotageakt könne laut Polizei aber definitiv ausgeschlossen werden. Beim Vorfall wurden keine Personen verletzt. 

Laut Barbara Aebersold, Geschäftsführerin des Shopping Center Herblingertal AG, können voraussichtlich gegen Ende der nächsten Wochen weitere Informationen zur Ursache der Explosion geliefert werden. «Die ganze Anlage – 5000 Quadratmeter Solarpanels, die pro Jahr rund ein Megawatt Strom liefern – bleibt vorerst vom Netz getrennt.»

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