Solaranlage auf dem Stade de Suisse eingeweiht
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Solaranlage auf dem Stade de Suisse eingeweiht

Bundespräsident Samuel Schmid hat am Freitagmorgen in Bern das weltgrösste stadion- integrierte Sonnenkraftwerk eingeweiht.

Die von der BKW FMB Energie AG erbaute Anlage auf dem neuen Stade de Suisse Wankdorf Bern deckt den Jahresstrombedarf von 200 Haushaltungen.

Bundespräsident Schmid würdigte die privat finanzierte umweltfreundliche Energiequelle als Symbol für Eigeninitiative und zukunftsweisende innovative Lösungen. Das Kraftwerk auf dem neuen Nationalstadion mit dem Namen «L'Esprit Mont-Soleil» sei ein Beitrag und ein Ansporn zur technologischen Weiterentwicklung. Schmid erinnerte an das vor 15 Jahren erstellte Sonnenkraftwerk auf dem Mont-Soleil im Berner Jura mit dem internationalen Testzentrum. Die Erkenntnisse hätten vor vier Jahren zum Bau des weltgrössten Solarschiffs auf dem Bielersee geführt.

Die neue Solaranlage kostete sieben Millionen Franken und belegt eine Dachfläche von 8.000 Quadratmetern. Die Solarmodulfläche macht 6.000 Quadratmeter aus. Bei den Solarzellen handelt es sich um polykristalline Siliziumzellen. Diese sind auf rund 5.000 Modulen mit je 167 Watt Leistung zusammengefasst. Bei optimaler Sonneneinstrahlung wird eine Leistung von 850 Kilowatt erreicht. Es resultiert eine Jahresproduktion von 700.000 Kilowattstunden, was dem Jahresstrombedarf von 200 Haushaltungen entspricht. Je nach Kundennachfrage soll die Anlage auf 1.300 Kilowatt Leistung ausgebaut werden, was Strom für zusätzliche 100 Haushalte bringen würde.

(dapd)

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