WETTBEWERB: Solarfarm im Weltall
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WETTBEWERBSolarfarm im Weltall

Strom können wir nicht genug haben. Denn trotz immer effizienterer Geräte wächst der Stromhunger weltweit stetig an. Wir müssen also neue, unerschöpfliche Quellen anzapfen.

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07.10.2011

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Solarfarm im Weltall

Strom können wir nicht genug haben. Denn trotz immer effizienterer Geräte wächst der Stromhunger weltweit stetig an. Wir müssen also neue, unerschöpfliche Quellen anzapfen.

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Eine Option sind grossflächige Solaranlagen. Doch die Installation wird dadurch erschwert, dass freie Landflächen auf der Erde immer knapper werden, während die Bevölkerung wächst. Deshalb plant die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA eine Solar-Satellitenfarm im Weltall.

Die Energie soll von den Satelliten via Mikrowellen auf die Erde gesendet werden. Diese sollen einst genug Energie produzieren, um den kompletten Energiehunger von Kalifornien zu stillen. Der Satellit soll einen Durchmesser von einem Kilometer haben und mehrere tausend Kilometer von der Erde entfernt schweben. Auf dieser Höhe wäre die Satellitenfarm keinen Wettereinflüssen ausgesetzt und könnte stets in Richtung der Sonne gedreht werden. So könnte Sonnenenergie 24 Stunden am Tag optimal genutzt werden.

Strom aus dem Weltall für Tokio

Auch Japan arbeitet an einem Projekt, bei dem Sonnenenergie im All aufgefangen und auf die Erde gesendet werden soll. Das über 20 Milliarden Franken teure Projekt soll bis im Jahr 2040 300'000 Haushalte und somit ganz Tokio mit Strom aus dem All versorgen können. Die vier Quadratkilometer grosse Solarstation soll eine Leistung von einem Gigawatt haben und 36'000 Kilometer über der Erde schweben.

Japan investiert momentan weltweit am meisten in die Forschung für Strom aus dem All. Denn Japan ist dicht besiedelt und als Inselnation auf eine eigene Stromversorgung stärker angewiesen, als Länder, die ihren Strom auch aus Nachbarländern importieren können. Rund 180 Wissenschaftler und 16 in der Forschung tätige Unternehmen sind deshalb momentan mit der Weiterentwicklung beschäftigt. Ein wichtiger Faktor für den Erfolg des Projekts ist der Preis von Raketenstarts. Weltraumfahrten sind heute noch so teuer, dass Strom aus dem Weltall zu viel kosten würde. Innert 30 Jahren sollen sich die Kosten aber um das 50- bis 100-fache verringern.

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