Streamingstarts Februar 2021: Solche Einblicke in den Bestatter-Job gibts selten
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Streamingstarts Februar 2021Solche Einblicke in den Bestatter-Job gibts selten

Eine Netflix-Realityserie zeigt das Geschäft mit Bestattungen, bei Amazon Prime gibts zwei junge Erwachsene, die in einer Zeitschleife festhängen – das und mehr kannst du neu streamen.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Buried by the Bernards».

Netflix

Darum gehts

  • Hier stellen wir dir die schrägsten und spannendsten Neustarts auf den Streamingdiensten vor.

  • Eine Reality-Serie zeigt ein Bestattungs-Familienunternehmen.

  • Zwei junge Erwachsene stecken in einem Sci-Fi-Drama in einer Zeitschleife fest.

  • In einem schwedischen Thriller kämpft ein Paar ums Überleben.

«Buried by the Bernards»

Seit 2017 führt die Familie Bernard ein Bestattungsunternehmen in Memphis. Mutter Debbie hat die Firma fest im Griff, ihr Sohn Ryan ist der Besitzer – ihm kam die Idee, eine solche Firma zu gründen, nachdem er bei der Beerdigung seiner Tante mit dem Service nicht zufrieden war.

Die Bernards werben damit, «komplette aber erschwingliche Beerdigungen» anzubieten und wurden in den letzten Jahren mit schrägen TV-Werbespots in den USA bekannt.

Abschied aus dem Auto

Besonders an den Bernard-Bestattungen: Das Institut ist in einem ehemaligen Bankgebäude eingerichtet, durch einen Drive-thru-Service können Trauernde ihre verstorbenen Angehörigen vom Auto aus durch ein Fenster sehen und so ein letztes Mal Abschied nehmen.

Das bietet sich laut Ryan speziell für Menschen an, die nicht an die Beerdigung eingeladen sind oder nicht gut zu Fuss gehen können.

Sind die Bernards authentisch?

Die Familie erhielt zahlreiche Anfragen für Reality-Shows, war aber nie interessiert – doch als der Produzent Warren Robinson unzählige Male anrief, eine Serie über sie drehen wollte und nicht locker liess, willigten die Bernards ein.

«Das Team musste hierher kommen und uns treffen, weil sie dachten, wir seien Schauspieler*innen», erzählt Deja, eine der beiden Töchter vom Besitzer Ryan, gegenüber Wreg.com. «Sie dachten nicht, dass wir eine echte Familie sind, aber das sind wir tatsächlich.»

«Buried by the Bernards» gibts ab dem 12. Februar bei Netflix.

Trauerst du oder jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirche

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Tel. 147

«The Map of Tiny Perfect Things»

Hier gibts Coming-of-Age, gemixt mit Science-Fiction: Die titelgebende Kurzgeschichte von Lev Grossman wurde verfilmt – darin findet Mark (Kyle Allen): «Das hier ist nicht Zeit. Zeit ist das Zeug, das du nicht zurückbekommst.»

Er lebt denselben Tag immer und immer wieder und scheint damit ganz zufrieden zu sein. Als er auf Margaret (Kathryn Newton) trifft, wird ihm klar, dass er nicht allein ist: «Ich will nicht den Tag nutzen, ich will einfach nur, dass der Tag mich nicht benutzt», sagt sie.

Sie wollen den Tag verbessern

Gemeinsam finden die beiden heraus, dass sie in einer Endlosschleife festhängen und eine unendliche Menge an Zeit zur Verfügung haben. Durch kleine Dinge, die sie in ihrer Umgebung entdecken, wollen sie ihre Tage gemeinsam so perfekt wie möglich machen.

Gleichzeitig beschliessen die beiden aber auch, dass sie herausfinden wollen, wie und ob sie überhaupt aus der Schleife ausbrechen können.

«The Map of Tiny Perfect Things» gibts ab dem 12. Februar bei Amazon Prime.

Der Trailer zu «The Map of Tiny Perfect Things».

Amazon Prime

«Red Dot»

Eigentlich wollten Nadja (Nanna Blondell) und David (Anastasios Soulis) nur romantische Skiferien im Norden Schwedens machen. Das Paar geniesst die Zweisamkeit, doch schon bald kommt der schwedische Actionthriller in Fahrt.

Auf dem Zelt der beiden erscheint ein roter Laserpunkt – jemand zielt auf sie, Nadja und David müssen flüchten und werden durch die Berge gejagt.

«Red Dot» gibts ab dem 11. Februar bei Netflix.

Der Trailer zu «Red Dot».

Netflix

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