Geldprobleme: Sold gekürzt – IS-Kämpfer verlassen Schlachtfeld
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GeldproblemeSold gekürzt – IS-Kämpfer verlassen Schlachtfeld

Dem Islamischen Staat fehlt laut US-Angaben das Geld. Welche Massnahmen der Terrormiliz besonders wehtun.

von
woz
«Wie jede andere Terrororganisation braucht der IS Geld, um zu überleben»: Kämpfer des Islamischen Staates. (Archivbild)

«Wie jede andere Terrororganisation braucht der IS Geld, um zu überleben»: Kämpfer des Islamischen Staates. (Archivbild)

Keystone

Der Islamische Staat steckt nach Angaben der US-Regierung in finanziellen Schwierigkeiten. Grund seien die internationalen Massnahmen gegen die Terrormiliz. Diese träfen den IS «da, wo es wehtut», sagt Daniel Glaser vom US-Finanzministerium vor einem Ausschuss des US-Kongresses.

Geldlager und Öltransporte seien gezielt bombardiert worden. Zudem sei der IS aus dem internationalen Zahlungsverkehr ausgeschlossen worden. Das schränke die Miliz ein. «Der IS hat Mühe, seine Kämpfer zu bezahlen, und einige IS-Kämpfer haben das Schlachtfeld bereits verlassen, weil ihr Sold gekürzt oder verzögert wurde», sagt Glaser gemäss der Nachrichtenagentur AFP. Wie jede andere Terrororganisation brauche der IS Geld, um zu überleben.

Die Massnahmen würden jedoch nicht nur im Kampf gegen den IS fruchten – auch gegen die Finanzierung der al-Qaida und Hizbollah seien Erfolge zu verzeichnen.

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