Aktualisiert 10.03.2015 09:58

Waffenplatz Bure JU

Soldat bei Unfall mit Duro-Transporter verletzt

Die Rega musste in der Nacht auf Dienstag zum Waffenplatz Bure im Jura fliegen: Ein Soldat wurde hinter einem Duro verletzt und ins Spital geflogen.

von
G. Brönnimann
Ein Bucher Duro Mannschaftstransportfahrzeug: Hinter einem Fahrzeug dieses Typs soll der Unfall auf dem Waffenplatz Bure JU in der Montagnacht in einer Infanterie-Rekrutenschule passiert sein. (Symbolbild)

Ein Bucher Duro Mannschaftstransportfahrzeug: Hinter einem Fahrzeug dieses Typs soll der Unfall auf dem Waffenplatz Bure JU in der Montagnacht in einer Infanterie-Rekrutenschule passiert sein. (Symbolbild)

Montagnacht, um 23 Uhr: Schreie auf dem Kasernenareal Bure im Kanton Jura. «Zwei Soldaten waren hinter einem Duro-Fahrzeug. Die hatten sich da an der Rückseite des Wagens angehängt und liessen los», sagt ein Soldat*. Dann sei der Unfall passiert – «einer verletzte sich leicht am Knie, der andere an der Hand», sagt der Soldat, der den Unfallhergang – es kursieren anscheinend widersprüchliche Aussagen – auch so beschreibt: «Er wurde vom Duro überfahren!»

Giorgio Krüsi, Informationschef Heer bestätigt gegenüber 20 Minuten, dass es «gestern Abend auf dem Gelände des Waffenplatzes Bure zu einem Selbstunfall mit einem Duro-Mannschaftstransporter gekommen ist.» Krüsi fügt an, dass Unfallursache und -hergang Gegenstand einer laufenden Untersuchung der Militärjustiz seien. Laut dem Leser-Reporter ist die Militärpolizei am Dienstagmorgen immer noch vor Ort «um herauszufinden, was wirklich passiert ist».

Soldat muss operiert werden

Rega-Sprecher Philipp Keller bestätigt einen Einsatz in Bure um 23.30 Uhr. Tobias Kühne, Sprecher Militärjustiz, sagt: «Am späteren Abend wurde ein Angehöriger der Armee – ein Soldat in der Rekrutenschule einer Infanterie-RS – nach jetzigen Erkenntnissen von einem Duro in Bewegung verletzt.» Alles Weitere sei Gegenstand von laufenden Ermittlungen.

Glücklicherweise seien die Verletzungen nicht so schlimm wie ursprünglich befürchtet: «Der Soldat befindet sich in einem Spital und muss an der Hand operiert werden», sagt Kühne.

*Name der Redaktion bekannt

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