17.06.2020 16:53

Bei Corona-Sondereinsatz des MilitärsSoldat stoppt international gesuchten Schwerverbrecher

An der Schweizer Grenze hat ein Soldat, der sich gerade in einem Corona-Sondereinsatz befand, einen international gesuchten Schwerverbrecher gefasst.

von
Bianca Lüthy, Katja Fässler
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An der Schweizer Grenze wurde ein international gesuchter Schwerverbrecher gestoppt.

An der Schweizer Grenze wurde ein international gesuchter Schwerverbrecher gestoppt.

Zollverwaltung 
Bei einem nächtlichen Einsatz ist einem Soldaten ein unbekannter Mann aufgefallen.

Bei einem nächtlichen Einsatz ist einem Soldaten ein unbekannter Mann aufgefallen.

KEYSTONE
Als der Soldat den Mann kontrollieren wollte, griff ihn der Unbekannte an.

Als der Soldat den Mann kontrollieren wollte, griff ihn der Unbekannte an.

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Darum gehts

  • Bei einem Sondereinsatz wegen des Coronavirus konnte ein Soldat einen Schwerverbrecher stoppen.
  • Dieser griff den Soldaten tätlich an, konnte aber von der Zollverwaltung festgenommen werden.
  • Der Soldat wurde für seine heldenhafte Tat gewürdigt.

Ein Soldat hat an der Schweizer Grenze einen international gesuchten Schwerverbrecher gestoppt. Der Soldat des Infanteriebataillons 65 war gerade wegen des Coronavirus in einem Sondereinsatz an der Schweizer Grenze.

Aufgefallen ist dem Soldaten der Mann in der Nacht, als er auf Patrouille war, wie Felix Blumer, Sprecher für das Infanteriebataillon 65 sagt. Als er den Mann kontrollieren wollte, griff dieser ihn an. Der Unbekannte konnte darauf mit Pfefferspray ausser Gefecht gesetzt und dem Zoll gemeldet werden. Die Zollverwaltung hatte den Mann in Gewahrsam genommen, der sich später als ein international gesuchter Schwerverbrecher entpuppte. Laut «Blick» soll es sich dabei sogar um einen Mörder handeln.

Soldat für Heldentat gewürdigt

Laut Infanteriebataillon 65 kam es innerhalb von 19 Tagen zu mehr als 1000 Ereignissen an der Schweizer Grenze. Meistens handelte es sich um Kleinigkeiten, doch soll es auch grössere Vorkommnisse gegeben haben. Der Soldat, der den Schwerverbrecher gestoppt hat, wurde vom Bataillonskommandant im Rahmen der feierlichen Fahnenabgabe-Zeremonie am Dienstag in Walenstadt gewürdigt.

Zwischen dem 27. Mai und dem 14. Juni war das Bataillon im Raum Genf, Jura und Basel im Einsatz. Der Unterstützungseinsatz für die Eidgenössische Zollverwaltung war vielseitig und verlangte von den jungen Soldaten ein sehr gutes Fingerspitzengefühl, meistens noch in einer Fremdsprache, wie es in einer Mitteilung heisst.

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