Viele Spenden für Büsi Islay – «Solidarität in diesem Ausmass zu spüren, ist extrem schön»

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Viele Spenden für Büsi Islay«Solidarität in diesem Ausmass zu spüren, ist extrem schön»

Nach einem Unfall braucht Büsi Islay aufwendige Pflege. Um einen Teil der Kosten zu decken, hatten die Besitzer ein Crowdfunding gestartet. Über 120 Personen haben gespendet. Die Besitzer sind hin und weg.

von
Gianni Walther
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Büsi Islay wurde Ende Dezember in Sursee von einem Auto angefahren und kämpft seither mit den Folgen.

Büsi Islay wurde Ende Dezember in Sursee von einem Auto angefahren und kämpft seither mit den Folgen.

privat
Islay hatte Prellungen und Schürfungen erlitten. Später schwollen ihr Bauch und ein Bein an. Ein Teil der Haut hatte sich vom Gewebe darunter abgelöst und starb ab. Die Katze muss seither aufwendig in einer Klinik gepflegt werden und hat mehrere Operationen hinter sich.

Islay hatte Prellungen und Schürfungen erlitten. Später schwollen ihr Bauch und ein Bein an. Ein Teil der Haut hatte sich vom Gewebe darunter abgelöst und starb ab. Die Katze muss seither aufwendig in einer Klinik gepflegt werden und hat mehrere Operationen hinter sich.

privat
Das Büsi (älteres Bild) ist auf dem Weg der Besserung. «Die letzte Operation ist sehr gut verlaufen. Islay geht es besser», sagt der Besitzer.

Das Büsi (älteres Bild) ist auf dem Weg der Besserung. «Die letzte Operation ist sehr gut verlaufen. Islay geht es besser», sagt der Besitzer.

privat

Darum gehts

  • Mehrere Operationen hat Katze Islay nach einem Unfall hinter sich. Ihre Pflege in der Tierklinik ist aufwendig.

  • In einigen Wochen soll das Büsi wieder nach Hause zu seinen Besitzern können.

  • Um einen Teil der Kosten decken zu können, hatten die Besitzer ein Crowdfunding gestartet und nun zahlreiche Spenden erhalten.

  • Die Besitzer hatten nicht mit so viel Unterstützung gerechnet und sind überglücklich.

Passiert war es Ende Dezember: Das neun Monate alte Büsi Islay wurde von einem Unbekannten angefahren. Seither hat Islay mehrere Operationen hinter sich und muss seit mehreren Wochen aufwendig gepflegt werden. «Die letzte Operation ist sehr gut verlaufen. Islay geht es besser», sagt Besitzer Timur Babacanli.

Eine oder zwei kleinere Operationen hat das Büsi noch vor sich. «Es dauert noch einen Moment, bis sie wieder nach Hause darf. Es ist ein sehr langer Verlauf, das löst viele Emotionen aus und benötigt deshalb etwas Durchhaltewillen und Hoffnung.», so der Besitzer. «Langsam biegen wir in die Zielkurve ein. Das ist ein schönes Gefühl und wir freuen uns, wenn sie wieder zu uns nach Hause kommen kann.»

Batzen dürfte für Deckung der Kosten reichen

In einigen Wochen sollte Islay die Tierklinik verlassen können. Dort fühlt sie sich laut Besitzern wohl. Aufgrund der Wunden benötigt sie noch immer relativ viel Ruhe. Aber: «Man merkt, dass der Bewegungsdrang langsam wieder zurückkommt und sie macht einen aufgeweckten Eindruck», sagt Babacanli.

Die aufwendige Pflege und der lange Aufenthalt in der Klinik verursachen hohe Kosten. Um einen Teil davon decken zu können, hatten die Besitzer ein Crowdfunding gestartet. 2000 Franken waren das Ziel. Inzwischen haben über 120 Personen Geld gespendet und es sind rund 8700 Franken zusammengekommen. Die Besitzer sind überglücklich: «Mit einer derart grossen Unterstützung hatten wir nicht gerechnet. Wir freuen uns extrem. Die Solidarität der Menschen in diesem Ausmass zu spüren, ist extrem schön», sagt Babacanli. Mit dem gespendeten Batzen sollten die Besitzer aller Voraussicht nach den allergrössten Teil der Pflege- und Behandlungskosten decken können. «Wir sind wirklich sehr, sehr dankbar.»

Du weisst von einem Tier in Not?

Hier findest du Hilfe:

Feuerwehr, Tel. 118 (Tierrettung)

Polizei, Tel. 117 (bei Wildtieren)

Tierrettungsdienst, Tel. 044 211 22 22 (bei Notfällen)

Schweizerische Tiermeldezentrale, wenn ein Tier entlaufen/zugelaufen ist

Stiftung für das Tier im Recht, für rechtliche Fragen

GTRD, Grosstier-Rettungsdienst, Tel.  079 700 70 70 (Notruf)

Schweizerische Vogelwarte Sempach, für Fragen zu Wildvögeln, Tel. 041 462 97 00


Tierquälerei:

Meldung beim kantonalen Veterinäramt oder beim Schweizer Tierschutz (anonym möglich)

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