Aktualisiert 21.03.2005 16:01

«Solidaritäts-Schwimmen» für Yangtse-Delfin

Mit einem «Solidaritäts-Schwimmen» in der Limmat haben engagierte Wassersportler am Montag auf die alarmierende Situation des chinesischen Yangtse-Flussdelfins und die Bedeutung sauberer Gewässer für Mensch und Tier aufmerksam gemacht.

Rund ein Dutzend Personen schwammen abwechselnd drei Stunden lang in der eiskalten Limmat mitten in der Stadt, wie die organisierende Stiftung «Baiji.org Foundation» mitteilte. Ziel war es, die Öffentlichkeit auf die Bedeutung von Süsswasser-Delfinen als Symboltiere für intakte Flüsse und Seen aufmerksam zu machen.

Der chinesische Flussdelfin oder «Baiji» lebt ausschliesslich im Yangtse. Sein Bestand ist auf weniger als 100 Tiere zusammengeschrumpft. In den 50-er Jahren waren es noch tausende gewesen.

Die Stiftung hat die Aktion mit Blick auf den Uno-Weltwassertag und zum Start der internationalen Wasserdekade «Water for Life» durchgeführt. Sie will sie von nun an jedes Jahr wiederholen, nächstes Jahr in China.

Flussdelfine gibt es in vier Arten, die ausschliesslich im Süsswasser leben: Neben dem Yangtse- sind dies der Amazonas-, Ganges-, und Indus-Flussdelfin. Sie werden nur rund zwei Meter lang.

(sda)

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