Solo-Sieger kämpfte «wie Lance Armstrong»
Aktualisiert

Solo-Sieger kämpfte «wie Lance Armstrong»

Der Russe Wladimir Gusew hat die Königsetappe der Tour de Suisse in eindrücklicher Art und Weise gewonnen: Der 25-Jährige setzte sich über die drei Pässe Furka, Susten und Grimsel solo durch. Im Gesamtklassement bleibt vor dem entscheidenden Wochenende alles offen.

In der Tour de Suisse beherrschten die Russen das Herz der Schweiz. Wladimir Gusew gewann die Königsetappe über die Pässe Furka, Susten und der Ankunft auf dem Grimsel-Pass. Wladimir Efimkin verteidigte seine Leaderposition. Die Entscheidung um den Gesamtsieg wird im Zeitfahren vom Sonntag fallen.

In der lediglich 125 km langen Etappe mit Start in Ulrichen wartete Gusew mit einer starken Leistung auf. Schon nach 7 km lancierte er zusammen mit Andreas Klöden jenen Vorstoss, der letztlich über den Tageserfolg entschied. Schon zu Beginn des endlosen Anstieges zum Grimsel-Pass enteilte der GP-Tell-Sieger des Jahres 2003 seinen Begleitern und zog sein Solo bis auf die Passhöhe durch. Das grösste Problem ereilte den Russen erst nach der Zieldurchfahrt. Er betätigte seine Bremsen zu brüsk und kam deshalb zu Fall.

Gusews Leistung ist umso beachtlicher, als er als starker Zeitfahrer und weniger als Kletterer bekannt ist. In dieser Saison entschied der 25-Jährige die Belgien-Rundfahrt dank seinem Sieg in der Prüfung gegen die Uhr für sich. Letztes Jahr trug er als Erster des Prologs das Leadertrikot der Deutschland-Tour. Wie sein Landsmann Efimkin ist Gusew in Italien wohnhaft. Aufgewachsen ist er in Nischni Nowgorord, 170 km südlich von St. Petersburg.

Sein sportlicher Leiter Dirk Demol hatte Gusew zu einem Vorstoss aufgefordert. Über die ersten zwei Pässe sei er auf Reserve gefahren. Und auch bei seiner Solofahrt sei er nie in den roten Bereich geraten, erklärte Etappensieger Gusew. Nach seinem Wechsel zu den Profis blieb der Ruf eines Classiques-Fahrers an ihm haften, weil ihn sein damaliger Teamchef Bjarne Riis dafür aufbauen wollte. «Dabei habe ich schon als Junior und Amateur gute Rundfahrten bestritten», meinte Gusew, dem die tiefe Temperature zusagte: «In der Hitze leide ich. Ich habe etwas mehr Fett am Körper als die reinen Kletterer. Deshalb macht mir die Kälte nicht viel aus.» Mit seiner Leistung, so deutete Demol an, habe sich Gusew das Aufgebot für die Tour de France verdient.

Im Gegensatz zu seinem Bruder Alexander, der für das mit einer Wild Card ausgestattete Team Barloworld fährt, ist für den TdS-Leader Wladimir Efimkin noch nicht klar, ob er auch in der Tour de France an den Start gehen wird. In dieser wenig spektakulären 7. Etappe wurde der Gesamterste kaum gefordert. Efimkin anerkannte, einen ruhigen Tag verbracht zu haben. Aber: «Für meine Teamkollegen war es weniger ruhig. Sie mussten sich hart ins Zeug legen, um mein Leadertrikot zu verteidigen.» Es erstaunte, dass Angriffe auf Efimkin grösstenteils ausblieben. Das von ihnen angeschlagene Tempo sei so hoch gewesen, dass die Konkurrenten keine Möglichkeit zur Attacke gefunden hätten, erklärte der Gesamterste. Doch diese Wahrnehmung täuscht. Der Etappensieger Gusew vermochte bei seinem Vorstoss seinen Vorsprung bis auf die letzten 2 km um eine Minute auszubauen.

Angesichts der heutigen Überführungsetappe nach Schwarzsee fällt die Entscheidung um den Gesamtsieg voraussichtlich in der Prüfung gegen die Uhr über 33 km am Sonntag in Bern. Mit dem Leadertrikot auf seinen Schultern werde er sich übertreffen, meinte Efimkin. Vielleicht aber schlagen die Luxemburger zurück. Kim Kirchen weist als Gesamtzweiter nur 24 Sekunden Rückstand auf. Fränk Schleck musste auf dem Grimsel-Pass am Schluss abreissen lassen, hat aber mit seinen 33 Sekunden Rückstand als Gesamtfünfter keineswegs alle Chancen eingebüsst.

Leer gingen bei diesem «Alpen-Kriterium» mit 4000 m Höhendifferenz die Schweizer aus. Mit Steve Zampieri, Beat Zberg und Martin Elmiger in der Flucht des Tages zu dritt vertreten, kann man ihnen keineswegs den Vorwurf machen, nichts versucht zu haben. Am Schluss zeigte sich lediglich, dass die Steigungen zu steil und die Gegner zu stark sind.

Tour de Suisse. 7. Etappe, Ulrichen - Grimselpass (126 km): 1. Wladimir Gussew (Russ) 2. Chris Horner (USA) 2:02. 3. Andreas Klöden (De) 2:37. 4. Marzio Bruseghin (It) gleiche Zeit. 5. Beat Zberg (Sz) 3:00. 6. Kim Kirchen (Lux) 4:09. 7. Wladimir Karpez (Russ) 4:15. 8. Damiano Cunego (It). 9. Wladimir Efimkin (Russ) beide gleiche Zeit.

Das neue Gesamtklassement: 1. Efimkin. 2. Kirchen 0:24. 3. Karpez 0:30. 4. Matteo Carrara (It) 0:31. 5. Fränk Schleck (Lux) 0:33. 6. Cunego 0:57.

Die Königsetappe im Liveticker:

17.40 Uhr

«Ich kanns nicht glauben», sagte Gusew im Ziel, «ich habe eine grosse Arbeit geleistet. Mein Wille zu gewinnen war heute sehr gross. Mein Chef Lance (Armstrong, die Red.) hat mir gesagt, ich solle etwas tun. Da kämpfte ich, wie er es immer am Berg tat.»

17.37 Uhr

Von den Spitzenfahrern werden der Zweite Gomez und der Dritte Schleck zurückfallen. Kirchen wird neu mit 24 Sekunden Rückstand Zweiter sein, Karpets liegt mit 30 Sekunden zurück.

17.35 Uhr

Horner wird Zweiter, Klöden holt sich Rang 3. Im Kampf um Sekunden im Gesamtklassement wird nochmals attackiert.

17.34 Uhr

Cunego greift an. Kirchen, Karpets und Leader Efimkin reagieren.

17.32 Uhr

Gusew gewinnt die Königsetappe souverän vor Horner und wird sich auch im Gesamtklassement weit nach vorne arbeiten. Ganz an die Spitze reichts aber nicht.

17.27 Uhr

Letzter Kilometer für Wladimir Gusew, der grossen Figur der Königetappe 2007.

17.25 Uhr

Die letzten Kilometer für Gusew, der einem seiner grössten Erfolge entgegenfährt. Das Ziel liegt im Nebel.

17.20 Uhr

Gusew ist nur noch fünf Kilometer vom Ziel entfernt und wird wohl einen glorreichen Solosieg feiern. Dahinter fährt Horner sicher auf Platz 2, dahinter ist alles offen. Die Schweizr stellts nun einen nach dem andern auf: Auch Zampieri leidet nun.

17.07 Uhr

Noch zehn Kilometer bis ins Ziel. Gusew zeigt an der Spitze keine Schwäche, Horner kommt kaum näher. Dahinter wird die Lage unübersichtlich: Die Schweizer Zberg und Elmiger werden durchgereicht, dafür stossen von hinten neue Fahrer nach vorne. Im Kampf ums Gesamtklassement ist bisher nichts Entscheidendes passiert.

17.00 Uhr

Horner hat Zberg ein- und überholt und macht sich nun auf die Verfolgung von Gusew.

16.55 Uhr

Gusew fährt an der Spitze weiterhin einen starken Rhythmus, holt weiter Zeit auf seine Verfolger raus. Dahinter bekommt nun auch Beat Zberg schwere Beine - der Schweizer wird noch viel Zeit verlieren. Dahinter ist Chris Horner aus der Verfolgergruppe ausgerissen und wird in Kürze Zberg schnappen.

16.50 Uhr

Die Fahrer sind im Schlussaufstieg zum Grimselpass. An der Spitze fährt der Russe Wladimir Gusew solo, gefolgt von Beat Zberg (ca. 1 Minute zurück). Elmiger fällt zu einer Verfolgergruppe zurück (ca. 2 Minuten zurück). Noch bleiben rund 16 km bis ins Ziel, Gusew hat noch sechs Minuten Reserve aufs Feld.

16.48 Uhr

Elmiger fällt zurück, sein Tritt wird stetig schwerer.

16.45 Uhr

Wladimir Gusew greift an. Er hängt erst Martin Elmiger und dann auch Beat Zberg ab. Das ist ein riskantes Vorgehen des Russen, der für das Gesamtklassament nicht gefährlich ist.

16.35 Uhr

Das Feld hat nochmals Zeit angebüsst: Knapp sechs Minuten auf das Spitzentrio. Doch Efimkins Team macht für seinen Leader Tempo.

16.34 Uhr

Gusew geht sofort an die Spitze des Trios und drückt aufs Tempo. Die beiden Schweizer im Schlepptau.

16.32 Uhr

Martin Elmiger wartet auf Beat Zberg und Wladimir Gusew. Die drei jetzt zusammen.

16.30 Uhr

Elmiger hat bereits einen Vorsprung von 5:30 Minuten auf das Feld. Elmiger ist am Ende der Abfahrt. Er hat 30 Sekunden Vorsprung auf Beat Zberg und Gusew. Die achtköpfige Verfolgergruppe hat bereits 71 Sekunden Rückstand auf Elmiger.

16.25 Uhr

Noch 30 Kilometer bis ins Ziel. Elmiger drückt in der Abfahrt weiter solo auf das Tempo.

16.22 Uhr

Martin Elmiger attackiert in der Abfahrt. Der Schweizer distanziert seine Fluchtkollegen. Er hat schon 20 Sekunden Vorsprung auf Gusew und Beat Zberg, die sich ebenfalls etwas absetzten. Das Feld 4:45 Minuten zurück.

16.16 Uhr

Der Vorsprung der Spitzengruppe fiel zwischenzeitlich unter vier Minuten. Jetzt hat sich der Abstand aber wieder etwas vergrössert. Immer noch sind die vier Schweizer ganz vorne mit dabei.

16.07 Uhr

Die Spitzenfahrer auf dem Sustenpass. Es folgt die zweite lange Abfahrt. Der Vorsprung aufs Feld: Vier Minuten. Daniel Navarro war als erster beim Bergpreis.

16.00 Uhr

Der bestklassierte im Gesamtklassament der Spitzengruppe ist Andreas Klöden. Sein Rückstand auf Leader Wladimir Efimkin: 6:21 Minuten.

15.52 Uhr

Das Feld macht Zeit auf die Spitzengruppe gut. Der Rückstand noch 4:15 Minuten.

15.49 Uhr

Das Tempo an der Spitze wird forciert. Gut die Hälfte des Anstieges haben die Fahrer bewältigt. Im Feld hinten findet wieder ein Ausscheidungsrennen statt. Auch der junge Schweizer Hubert Schwab hat Mühe mit dem Tempo.

15.39 Uhr

Jetzt hat es auch Markus Zberg geschafft. Damit sind vier Schweizer in der elfköpfigen Spitzengruppe. Der Vorsprung auf das Feld beträgt 4:38 Minuten.

15.31 Uhr

Lauren Ten Dam schafft den Anschluss an die Spitzengruppe wieder. Markus Zberg kämpft mit rund neun Sekunden dahinter um den Anschluss.

15.29 Uhr

Klöden hat sein Ziel erreicht. Die Spitzengruppe ist auf neun Mann angewachsen. Das ist eine gefährliche Gruppe für die Tour-Favoriten. Mit dabei sind: Beat Zberg, Steve Zampieri, Wladimir Gusew, Chris Horner, Marzio Bruseghin, Andreas Klöden, Martin Elmiger, Patrice Halgand und Daniel Navarro. Rund 40 Sekunden dahinter sind Markus Zberg und Lauren Ten Dam. Das Feld 4:40 Minuten zurück.

15.19 Uhr

Die Verfolgergruppe splittet sich früh. Markus Zberg und Lauren Ten Dam können das Tempo nicht halten. Klöden führt seine Gruppe an die fünf Spitzenfahrer heran. Nur noch 20 Sekunden Rückstand.

15.13 Uhr

Der tiefste Punkt ist erreicht, jetzt geht es wieder aufwärts. Auf 17 Kilometern werden rund 1300 Höhenmeter bewältigt.

15.11 Uhr

Die Abfahrt noch immer nicht beendet. Die fünf Spitzenfahrer rund 45 Sekunden vor der Verfolgergruppe und bereits knapp vier Minuten vor dem Feld.

15.05 Uhr

Markus Zberg und Martin Elmiger schaffen den erhofften Anschluss an die Klöden-Gruppe, wo auch noch Patrice Halgand, Daniel Navarro und Lauren Ten Dam sind. Damit ist diese Gruppe auf sechs Fahrer angewachsen. Vier Schweizer in den Top 11 der Etappe.

14.58 Uhr

Die fünf Fahrer an der Spitze können auch den Vorsprung auf Klödens Gruppe vergrössern. Es sind wieder 42 Sekunden Unterschied. Das Feld gar drei Minuten zurück.

14.56 Uhr

Die Spitzenfahrer sind bereits am Ende der Abfahrt. Kaum im Tal folgt der Aufstieg zum Sustenpass, den zweiten Hors-Catégorie-Berg des Tages.

14.54 Uhr

Die Spitzengruppe hat wieder an Fahrt aufgenommen. Das Feld schon fast zweieinhalb Minuten zurück.

14.51 Uhr

Hinter der Klöden-Gruppe folgen mit knapp einer Minute Rückstand Markus Zberg und Martin Elmiger kurz vor dem Feld.

14.48 Uhr

Da ist der Zusammenschluss. Beat Zberg und Steve Zampieri schliessen zum Spitzentrio auf. Rund 38 Sekunden dahinter das Quartett mit Andreas Klöden, welches etwas mehr als eine Minute vor dem Feld liegt.

14.45 Uhr

Ein Zusammenschluss an der Spitze ist in der Abfahrt gut möglich. Das Schweizer Duo kommt dem Spitzentrio immer näher.

14.43 Uhr

Auch im Feld zeigen sich die Einheimischen: Martin Elmiger fährt eine Attacke.

14.42 Uhr

Angriff von Beat Zberg und Steve Zampieri aus der Verfolgungsgruppe. Die beiden versuchen in der Abfahrt weg zu kommen.

14.40 Uhr

Im Feld hinten hat Markus Zberg genug. Er attakiert.

14.37

Marzi Bruseghin holt sich die Bergpreiswertung auf dem Furka vor Fluchtkollege Wladimir Gusew und Chris Horner.

14.35 Uhr

Zbergs Sextett kann den Rückstand auf das Spitzentrio auf 58 Sekunden verkleinern. Vielleicht gelingt der Zusammenschluss in der Abfahrt, was den Favoriten Kopfzerbrechen bereiten würde. In Kürze sind die Fahrer auf der Passhöhe.

14.32 Uhr

Die Hauptgruppe mit dem Gelben Trikot fällt weiter zurück. Bereits ist der Rückstand bei 1:42 Minuten. In Kürze wid die Furka-Passhöhe erreicht.

14.26 Uhr

Das Quintett mit Zberg und Zampieri kann zu Navarro aufschliessen. Die sechs rund 20 Sekunden vor dem Feld.

14.24 Uhr

Das Spitzentrio jetzt über eine Minute vor dem kleinen Feld. Dazwischen befinden sich die Schweizer Beat Zberg und Steve Zampieri mit Patrice Halgand und Laurens Ten Dam. Sie liegen rund 40 Sekunden hinter den Führenden. Auch Klöden kann zu dieser Gruppe aufschliessen.

14.19 Uhr

Patrice Halgand setzte Navarro nach. Und dann zeigt sich auch Beat Zberg ein zweites Mal angreifig. Der Geroldsteiner-Fahrer übernimmt die Initiative.

14.12 Uhr

Die drei Aussreisser vergrössern ihren Vorsprung auf rund 30 Sekunden, während hinten Daniel Navarro den nächsten Angriff lanciert.

14.08 Uhr

Es haben sich drei Gruppen gebildet. 15 Sekunden hinter dem Spitzentrio mit Wladimir Gusew, Chris Horner und Marzio Bruseghin fährt eine ca. 20-köpfige Verfolgergruppe. Dort ist unter anderem Andreas Klöden mit dabei.

14.07 Uhr

Die Etappe ist animiert. Bereits zersplittert das Feld in viele kleine Gruppen. Auch der Führende in der Bergpreiswertung, Alessandro Proni hat Mühe.

13.57 Uhr

Nächste Attacke. Waldimir Gusev greift an. Andreas Klöden folgt ihm.

13.55 Uhr

Das Feld ist sehr unruhig. Bereits haben sich zwei Gruppen gebildet. Der Aufstieg zum Furka beginnt.

13.51 Uhr

Nicht mehr gestartet zur heutigen Etappe sind prominente Namen. Giuseppe Guerini, und Michael Rogers, der vor der Tour als Mitfavorit galt, haben ebenso wie Oscar Freire und Etappensieger Robbie McEwen das rennen aufgegeben.

13.47 Uhr

Doch die beiden Ausreisser werden bald wieder eingeholt.

13.45 Uhr

Los gehts! Der Start in Ulrichen ist erfolgt. Und schon die erste Attacke: Markus Zberg und Yannick Talabardon setzen sich etwas ab.

13.44 Uhr

Die 1540 Höhenmeter auf den Grimselpass bilden den Abschluss der Etappe.

13.43 Uhr

Kaum wieder im Tal, beginnt schon der 17 Kilometer lange Aufstieg zum zweiten Hors Catégorie-Berg, dem Sustenpass. Bei diesem Hindernis lösen sich steile Teilstücke mit flacheren ab.

13.40 Uhr

Nach einem kurzen Flachstück beginnt die fast 1000m hohe Steigung zum Furkapass. Dabei wird die Steigung meist zwischen zehn und elf Prozent betragen. Ein Berg der Hors Catégorie.

13.37 Uhr

Eine Vorentscheidung um das Gesamtklassament könnte bei dieser schweren Königsetappe durchaus fallen.

13.36 Uhr

Er bildet aber nur den Auftakt. Danach geht es über den Susten (2215m) zum Schlussaufstieg beim Grimselpass.

13.33 Uhr

Die Strecke führt heute über drei Pässe über 2000 Meter. Der Furkapass bildet dabei mit 2436 Metern das Dach der Tour de Suisse 2007.

Vor der 7. Etappe

In der siebten Etappe der Tour de Suisse gilt es für das Feld nach der gestrigen Kurzetappe zwei Berge der Hors Catégorie und den Schlussaufstieg auf den Grimselpass zu bezwingen.

Heute steht die Königsetappe der diesjährigen Tour de Suisse auf dem Programm. Wie schon auf der gestrigen verkürzten Etappe startet das Fahrerfeld auf dem Flughafen in Ulrichen. Drei schwere Anstiege bis zum Ziel gilt es zu bezwingen. Die Favoriten auf die Gesamtwertung werden sich dabei auf den Anstiegen zum Furkapass und Sustenpass – beides Berge der höchsten Kategorie - belauern und mögliche Ausreisser erst einmal ziehen lassen. Doch der Schlussanstieg zum Grimselpass wird dann sicherlich ein Ausscheidungsrennen um Tages- und Gesamtsieg.

Das Rennen startet um 13.45 Uhr. Mit 20minuten.ch sind Sie während der ganzen Etappe live mit dabei.

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