Aktualisiert 12.02.2015 12:12

Chesslete um 5 Uhr

Solothurn heisst bis Mittwoch Honolulu

Die Fasnacht hat im Kanton Solothurn begonnen. Mit der Chesslete wurde die fünfte Jahreszeit eingeläutet. Die Kantonshauptstadt geht nun «ungerobsi».

Im solothurnischen Feldbrunnen nehmen 23 Personen an der Cheslete teil.

Im solothurnischen Feldbrunnen nehmen 23 Personen an der Cheslete teil.

In der Stadt Solothurn ist um fünf Uhr morgens endgültig das Fasnachtsfieber ausgebrochen. Tausende in weissen Nachthemden, Zipfelmützen und roten Halstüchern läuteten die vier lärmigsten Tage mit der Chesslete ein. Während der fünften Jahreszeit wird die Kantonshauptstadt in Honolulu umgetauft.

Den eigentlichen Auftakt zur Solothurner Stadtfasnacht hatten am Mittwochnachmittag die Kinder mit ihrer Chesslete gemacht. Das diesjährige Motto der Solothurner Fasnacht heisst «ungerobsi». Angespielt wird darauf beispielsweise das letztjährige Sommerwetter, die neue Seilbahn auf den Solothurner Hausberg Weissenstein oder das allgemeine Weltgeschehen.

Ausgelassene Stimmung bis zur «Böögverbrönne»

Nach der Chesslete bilden die Fasnachtsumzüge vom Sonntag und vom Dienstag die nächsten Höhepunkte. Über 1000 Personen marschieren als Mitglieder der 11 Guggenmusiken, der Tambouren- oder Figurengruppen oder als Begleiter von einem der 15 Umzugswagen mit.

Am Mittwoch wird dem Spuk mit dem Böögverbrönne und dem Cherzlilösche ein Ende bereitet. Praktisch das selbe Programm spuhlen auch die Fasnächtler in Grenchen ab. (sda)

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