«Pompei»: Somalische Piraten lassen Besatzung frei
Aktualisiert

«Pompei»Somalische Piraten lassen Besatzung frei

Nach über zwei Monaten haben somalische Piraten alle zehn Besatzungsmitglieder eines von ihnen gekaperten belgischen Schiffs freigelassen. Ob ein Lösegeld zur Befreiung der Besatzung gezahlt worden ist, wurde nicht bekanntgegeben.

Die Mannschaft - zwei Belgier, ein Niederländer, drei Philippiner und vier Kroaten - sei wohlauf, teilte die Regierung in Brüssel am Sonntag mit. Die «Pompei» war auf ihrem Weg nach Südafrika am 18. April im Indischen Ozean einige hundert Kilometer vor den Seychellen von Piraten entführt worden.

Seeräuber bringen im Golf von Aden und in den Gewässern des Indischen Ozeans entlang der mehr als 3000 Kilometer langen Küste Somalias trotz Patrouillen internationaler Streitkräfte immer wieder Schiffe in ihre Gewalt. Zuletzt hat die Piraterie in dem Gebiet wegen der Regenzeit abgenommen. Ab Ende August bessert sich jedoch das Wetter normalerweise, das Navigieren auf hoher See wird für die Piraten dann wieder einfacher.

(dapd)

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