Sommer 2007: Katastrophen im Wochentakt
Aktualisiert

Sommer 2007: Katastrophen im Wochentakt

Seit Anfang Juni wird die Schweiz beinahe wöchentlich von Unwettern heimgesucht. Einige davon richteten schwere Schäden an, und Anfang Juni starben drei Menschen im Emmental.

Hier die schwersten Unwetter dieses Sommers:

8./9. Juni 2007: Heftige Gewitter toben über dem Bernbiet und der Innerschweiz, auch Basel ist betroffen. In Huttwil und Eriswil BE kommen drei Menschen in den Fluten ums Leben. Zahlreiche Strassen und Bahnstrecken werden unterbrochen. Bei den Aufräumarbeiten kommt auch die Armee zum Einsatz.

10. Juni: Ein Hagelzug sucht das Entlebuch LU heim. Bahnlinien und Strassen werden unterbrochen.

21. Juni: Eine heftige Gewitterfront zieht über die Schweiz und verursacht Schäden von weit über 100 Mio. Franken. Besonders stark betroffen werden die Kantone Schwyz und Bern sowie die Romandie. Es gibt Schäden von weit über 100 Millionen Franken. Zugstrecken und Autobahnen werden unterbrochen.

4. Juli: Starke Regenfälle führen in der Waadt, im Wallis und im Kanton Freiburg zu Überschwemmungen. In Bern steigt der Pegelstand der Aare bedrohlich an.

19. Juli: Ein von orkanartigen Sturmböen begleitetes Hagelgewitter richtet im Kanton Bern Schäden von 40 Millionen Franken an. Besonders betroffen ist die Region Interlaken. Auch am Jurasüdfuss und in Obwalden tobt der Gewitterzug. Bis zum 21. Juli kommt es in Bern und Luzern zu weiteren Unwettern mit Erdrutschen und Überschwemmungen.

7. August: Mehrere Gewitterfronten mit Hagel und starken Winden bringen in der West- und der Innerschweiz Erdrutsche. An mehreren Orten werden Strassen- und Bahnlinien unterbrochen, so die Bahn- Strecken Bern-Freiburg und die Kantonsstrasse zwischen Brunnen und Gersau SZ.

8. August: Die Schweiz wird von den schwersten Unwettern seit zwei Jahren heimgesucht. Überschwemmungen und Erdrutsche blockieren Verkehrswege. Lauterbrunnen und Grindelwald BE werden von der Umwelt abgeschnitten.

(sda)

Deine Meinung