Yann Sommer wird zum zweiten Mal Papi – spielt Yvon Mvogo?
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Geburtstermin ist diese WocheSommer wird zum zweiten Mal Papi – steht Mvogo gegen Italien im Nati-Tor?

Ausgerechnet Mitte Juni wird Yann Sommer zum zweiten Mal Vater. Reist der Nati-Goalie wegen der Geburt aus dem EM-Camp ab, steht gegen Italien wohl Yvon Mvogo im Tor.

von
Lucas Werder
Tobias Wedermann
(Rom)
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Yann Sommer wird in den nächsten Tagen zum zweiten Mal Vater.

Yann Sommer wird in den nächsten Tagen zum zweiten Mal Vater.

AFP
Der Geburtstermin von Frau Alina fällt ausgerechnet auf Mitte Juni.

Der Geburtstermin von Frau Alina fällt ausgerechnet auf Mitte Juni.

Instagram/Yann Sommer
Gegen Wales überzeugt Sommer als einer der wenigen Schweizer Spieler.

Gegen Wales überzeugt Sommer als einer der wenigen Schweizer Spieler.

AFP

Darum gehts

  • Nati-Goalie Yann Sommer könnte kommende Woche zum zweiten Mal Vater werden.

  • Möglich, dass der 32-Jährige für die Geburt aus dem EM-Camp abreist.

  • Yvon Mvogo dürfte für ihn im Nati-Tor einspringen.

16 Minuten sind gespielt in der Schweizer EM-Auftaktpartie gegen Wales, als der 1,96-Meter-Hüne Kieffer Moore im Nati-Strafraum zum Kopfball ansetzt. Im letzten Moment bringt Goalie Yann Sommer noch die Fingerspitzen dazwischen und lenkt das Leder spektakulär über die Querlatte. Der Gladbach-Schlussmann zeigt auch sonst eine starke Partie. Hinter Breel Embolo (35 Prozent) wird Sommer mit 24 Prozent zum zweitbesten Schweizer gewählt.

Ausgerechnet im Knüller gegen Gruppen-Favorit Italien muss die Schweiz jetzt aber womöglich ohne ihre Nummer eins im Tor auskommen. Goalie Yann Sommer und seine Frau Alina erwarten nämlich ausgerechnet diese Woche ihr zweites Kind. Wie schon Mila im Oktober 2019 wird es erneut ein Mädchen. «Klar, würde ich bei der Geburt gerne bei meiner Frau sein und ihr beistehen», sagte Sommer vor zwei Wochen dem «Blick». «Das muss ich, wenn es so weit ist, mit dem Trainerstab besprechen.»

Mvogo als Sommer-Ersatz

Doch wer würde im Falle einer Abreise von bald Zweifach-Papa Sommer den Schweizer Kasten gegen Italien hüten? «Die Schweiz muss sich sicher keine Sorgen machen. Wir steigen mit einem tollen Goalieteam in die EM», meinte der 61-fache Nati-Goalie Ende Mai. Im Falle einer Sommer-Abreise dürfte Leipzig-Goalie Yvon Mvogo zum Zuge kommen. «Mvogo ist die Nummer zwei », stellte Nati-Trainer Vladimir Petkovic schon vor dem Auftakt-Spiel gegen Wales klar. Es wäre erst das fünfte Länderspiel für den 27-jährigen Fribourger.

«Ich würde mich natürlich sehr über einen Einsatz freuen, sollte es soweit kommen», sagt Mvogo zu 20 Minuten. «In diesem Fall würde ich mich genau gleich vorbereiten, wie auf jedes andere Spiel.» Er mache sich keine grossen Druck. «Aber natürlich freut sich jeder Spieler auf solche Spiele wie das Duell gegen Italien», meint der Goalie.

Die Nummer 3 in der Nati ist neu Gregor Kobel. Jonas Omlin hatte sich beim Aufwärmen vor dem Wales-Spiel am rechten Sprunggelenk verletzt, das teilte der Schweizer Fussballverband am Sonntagabend mit. Omlin ist bereits aus dem Nati-Camp abgereist. Für ihn rückt BVB-Goalie Kobel nach.

Sommer-Rückkehr wäre möglich

Für das dritte Spiel gegen die Türkei oder einen möglichen Achtelfinal könnte Yann Sommer wieder zur Nati stossen. Nach dem Return-to-Play-Konzept der Uefa ist es möglich, die EM-Bubble unter bestimmten Umständen zu verlassen und wieder zurückzukehren.

Laut Nati-Arzt Martin Maleck gibt es verschiedene Szenarien. Im Falle von Yann Sommer könnte eine Rückkehr wohl einigermassen problemlos vonstatten gehen. «Er ist einer der Spieler, die schon zweimal geimpft worden sind», verrät Maleck. Schlussendlich hänge aber viel davon ab, wann genau Sommers zweites Töchterchen das Licht der Welt erblicken wird.

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