Aktualisiert 13.08.2009 17:36

Kanton ThurgauSonderabfälle: Vier neue Sammelstellen

Wer im Thurgau in seinem Haushalt giftige Stoffe loswerden will, kann das ab Januar 2010 bei sechs statt bisher nur zwei Stellen tun. Die Kantonsregierung hat am Donnerstag mitgeteilt, dass sie eine entsprechende Verordnungsänderung beschlossen hat.

Derzeit führt das kantonale Laboratorium zwei «Sammelstellen für Sonderabfall aus Haushalt und Kleingewerbe» - im Volksmund als «Giftsammelstellen» bekannt - in Frauenfeld und Sulgen. Ausserdem müssen die Gemeinden mindestens alle zwei Jahre giftige Abfälle einsammeln.

Diese Pflicht der Gemeinden wird aufgehoben, dafür werden sechs Sammelstellen im Kanton eingereichtet. Bereits bekannte Standorte sind Frauenfeld, Kreuzlingen, Hefenhofen und Weinfelden. Zwei Standorte im Hinterthurgau sind noch nicht bestimmt.

Nach dem neuen System übernehmen der Verband KVA (Kehrichtverbrennungsanlage) Thurgau und der Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid die Bewirtschaftung der Sonderabfälle. Bisher gingen die Kosten für die Sammelaktionen zu Lasten der Gemeinden. Die beiden Sammelstellen finanzierte das Kantonslabor.

(sda)

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