Stress nach Release: Song gestohlen? Beyoncé soll sich bei Lied von Kelis bedient haben

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Stress nach ReleaseSong gestohlen? Beyoncé soll sich bei Lied von Kelis bedient haben

Nur wenige Stunden nach der Veröffentlichung ihres neuen Albums «Renaissance» herrscht Unmut: R&B-Sängerin Kelis behauptet, dass eines ihrer Lieder ohne Einverständnis verwendet wurde.

von
Angela Hess
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Beyoncé (40) hat in der Nacht auf Freitag ihr Album «Renaissance» veröffentlicht.

Beyoncé (40) hat in der Nacht auf Freitag ihr Album «Renaissance» veröffentlicht.

Instagram/beyonce
Musikerin Kelis (42) erhebt nun Vorwürfe gegen ihre Berufskollegin: Beyoncé habe ihren Song «Get Along With You» für den Track «Energy» als Sample verwendet – ohne Erlaubnis.

Musikerin Kelis (42) erhebt nun Vorwürfe gegen ihre Berufskollegin: Beyoncé habe ihren Song «Get Along With You» für den Track «Energy» als Sample verwendet – ohne Erlaubnis.

Instagram/kelis
Sie will sich nun dafür einsetzen, dass sie eine Entschädigung bekommt. «Ich weiss, was mir gehört und was nicht», so Kelis auf Instagram.

Sie will sich nun dafür einsetzen, dass sie eine Entschädigung bekommt. «Ich weiss, was mir gehört und was nicht», so Kelis auf Instagram.

Instagram/kelis

Darum gehts

  • Beyoncé (40) hat ihr neues Album «Renaissance» veröffentlicht.

  • Von Berufskollegin Kelis (42) wird sie nun für den Song «Energy» kritisiert, weil er ein Sample aus ihrem eigenen Lied «Get Along With You» enthält.

  • Kelis argumentiert, dass sie dafür nie um Erlaubnis gebeten wurde.

In der Nacht auf Freitag hat Beyoncé (40) ihr neues Studioalbum «Renaissance» veröffentlicht. Fans blickten dem Moment sehnlichst entgegen, denn ganze sechs Jahre sind vergangen, seit die US-Sängerin ihre letzte Platte veröffentlicht hat. 16 Songs, inklusive der bereits veröffentlichten Single-Auskopplung «Break My Soul», sind auf «Renaissance» zu hören. Einer der neuen Beyoncé-Tracks sorgt aktuell auf Social Media allerdings für Aufsehen.

Denn für «Energy» – eine Kollaboration mit Rapper Beam (27) – hat sich Beyoncé angeblich unerlaubt bei der Musik einer anderen Künstlerin bedient. Das Lied enthält einen kurzen Teil aus «Get Along With You» von R&B-Sängerin Kelis (42), die nun behauptet, gar nie gefragt worden zu sein, ob ihr Song als Sample verwendet werden darf. «Niemand hatte den Anstand, mich anzurufen und zu sagen: ‹Hey, ich würde gerne dein Lied benutzen!›. Ich bin frustriert und ich habe das Recht, frustriert zu sein», so die Musikerin in einem Video auf Instagram.

«Dumm und respektlos»

Es sei «dumm und respektlos» von Beyoncé, ihren Song zu verwenden, ohne zuvor um Erlaubnis zu bitten. «Wir sind weibliche Künstlerinnen, schwarze weibliche Künstlerinnen. Wir sind in einem Business, in dem es nicht so viele von uns gibt. Wir haben uns schon getroffen, kennen einander und haben gemeinsame Freunde», sagt Kelis weiter in ihrem Video über ihre Berufskollegin. «Es wäre nicht schwierig, Kontakt aufzunehmen und nachzufragen, oder?»

In einem weiteren Video, das sie ebenfalls auf Instagram geteilt hat, kritisiert Kelis Beyoncé dafür, dass sie sich in ihren Augen nicht an die angepriesenen Wertvorstellungen hält. «Sie singt in ihren Liedern von der Ermächtigung der Frau. Aber das zählt nur, wenn man es auch macht!», so Kelis. Es sei ja schön und gut, darüber zu singen, aber man müsse das auch selbst wirklich umsetzen.

Auch Pharrell treffe Schuld

Weiter richtet Kelis ihren Frust gegen Pharrell Williams (49), der ihren Song «Get Along With You» 1999 produziert und nun auch bei Beyoncés «Energy» mitgearbeitet hat. «Das ist ein direkter Hieb gegen mich. Er macht die ganze Zeit solche Sachen», sagt die 42-Jährige in ihrem Instagram-Video. Sie wisse, dass das von Pharrell Williams’ Seite absichtlich geschehen sein muss. «Das ist sehr passiv-aggressiv.» 

Hast du dir «Renaissance» schon angehört?

Die Sängerin, die insbesondere für ihren 2000er-Hit «Milkshake» bekannt ist, deutet in ihrem Video darauf hin, dass sie von Pharrell nicht zum ersten Mal um die eigenmächtige Entscheidung hinsichtlich Musikrechten gebracht wird. Doch sie lasse sich nicht täuschen, sagt Kelis weiter: «Ich weiss, was mir gehört und was nicht.» In ihrem zweiten Instagram-Post kündigt sie an, um ihre Rechte und um eine Entschädigung kämpfen zu wollen. «Genug ist genug.» 

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