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LaToya JacksonSong zu Ehren von Bruder Michael

LaToya Jackson veröffentlicht zur Ehren ihres verstorbenen Bruders Michael eine neue Version ihres Songs «Home» - für einen guten Zweck.

von
tom

Die Single ist vom 28. Juli an bei iTunes erhältlich, wie die Plattenfirmen Ja-Tail und Bungalo in New York ankündigten. Auf dem Cover ist LaToya Jackson mit einem Bild ihres Bruders zu sehen, beide sind ganz in Weiss gekleidet.

Ja-Tail-Gründer Jeffe Phillips sagte, LaToya habe die Aufnahme ihrer neuen CD bereits abgeschlossen und eigentlich einen anderen Song als erste Single veröffentlichen wollen. Nach Michael Jacksons Tod am 25. Juni sei die Albumveröffentlichung aber auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Der Erlös aus dem Verkauf der Single «Home», die LaToya ursprünglich ihrer Familie gewidmet hatte, sollen der Aidshilfe zugutekommen. Die ältere Schwester des «King of Pop» will laut Philipps keine Werbung für die Single machen.

Sorgerechts-Verfahren verzögert sich weiter

Der Sorgerechtsstreit um Michael Jacksons Kinder ist erneut vertagt worden. Die nächste richterliche Anhörung findet nach Angaben aus Justizkreisen nicht wie ursprünglich geplant am kommenden Montag statt, sondern erst zwei Wochen später, am 3. August. Damit bleiben die drei Kinder vorläufig weiter in der Obhut ihrer 79-jährigen Grossmutter Katherine, wie es der verstorbene Popstar in seinem Testament verfügt hat.

Unklar ist nach wie vor, ob Jacksons Exfrau Debbie Rowe überhaupt das Sorgerecht für ihre beiden Kinder, den zwölfjährigen Prince Michael und die elfjährige Paris, beantragen will. Jacksons jüngster Sohn, der siebenjährige Prince Michael II, wurde von einer Leihmutter ausgetragen. Katherine Jacksons Anwalt hatte in der vergangenen Woche erklärte, seine Mandantin und Rowe bemühten sich um eine aussergerichtliche Einigung zum Wohle der Kinder.

Rowe verklagt Frau wegen Fernsehinterviews

Rowe verklagte unterdessen eine Frau, die ihr in einem Fernsehinterview vorgeworfen hatte, sie sei nur auf das Geld der Jacksons aus. Rebecca White habe mit den Äusserungen Rowes Ruf geschädigt und deren Privatsphäre verletzt, hiess es in der am Donnerstag eingereichten Klage. White hatte sich in dem Interview der Fernsehshow «Extra» als enge Freundin Rowes bezeichnet und unter Berufung auf E-Mails erklärt, diese sei nicht am Sorgerecht für die Kinder, sondern lediglich am Reichtum der Jacksons interessiert. Rowe wies dies zurück und erklärte, sie habe seit Jacksons Tod am 25. Juni keinen Kontakt zu White gehabt.

Kindermissbrauchs-Vorwürfe verhindern «Butter-Jackson»

Nach heftigen Protesten verzichten die Betreiber einer Messe im US-Staat Iowa darauf, eine Michael-Jackson-Statue aus Butter auszustellen. In einer Online-Umfrage hätten sich 65 Prozent der mehr als 100000 Teilnehmer gegen die Nachbildung ausgesprochen, sagte die Sprecherin der Iowa State Fair, Lori Chappell, am Freitag. Schon kurz nach Bekanntwerden des Plans nach dem Tod des «King of Pop» am 25. Juni waren Beschwerden gegen die Statue laut geworden. Die Organisatoren starteten daraufhin die Umfrage.

Grund für die Ablehnung seien offenbar nicht Zweifel an Jacksons Lebenswerk, sondern die Vorwürfe des Kindesmissbrauchs gegen ihn, sagte Kent Lehns vom Molkereiverband des Mittleren Westen, einem Sponsor der Iowa State Fair. Auf der Messe, die erstmals 1911 stattfand, werden traditionell Berühmtheiten in Lebensgrösse aus Butter nachgebildet, darunter waren schon Elvis Presley und Tiger Woods. In diesem Jahr findet die Iowa State Fair vom 13. bis 23. August statt. (tom/dapd)

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