Ausprobiert - Sonos Roam im Test – kleiner Lautsprecher mit grossem Sound
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AusprobiertSonos Roam im Test – kleiner Lautsprecher mit grossem Sound

Hersteller Sonos hat den kompakten Lautsprecher Roam vorgestellt. Die Box zum Mitnehmen überrascht mit starkem Sound, kostet aber auch ordentlich Geld.

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Das ist der Sonos Roam.

Das ist der Sonos Roam.

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War der Move für zuhause und unterwegs gedacht, ist der Roam ein reiner mobiler Lautsprecher.

War der Move für zuhause und unterwegs gedacht, ist der Roam ein reiner mobiler Lautsprecher.

Der Sonos Roam ist ab dem 20. April für 200 Franken erhältlich.

Der Sonos Roam ist ab dem 20. April für 200 Franken erhältlich.

Darum gehts

  • Sonos bringt einen neuen mobilen Lautsprecher auf den Markt.

  • Der Sonos Roam ist klein, bietet aber ordentlich viel Sound.

  • Im Test kann der 200 Franken teure Lautsprecher überzeugen.

Sonos Roam ist der neueste Lautsprecher im Sortiment des Herstellers – und folgt dem Konzept des Sonos Move. War dieser ein Speaker, der sowohl stationär mit Ladestation oder mobil mit Akku betrieben werden konnte, soll der Roam nun ein rein mobiler Lautsprecher sein.

Das zeigt schon das Gewicht und die Grösse der kleinen Box: Mit nur 430 Gramm und den Massen von 16,8 x 6,2 x 6 Zentimetern passt er in fast jede Tasche, der Move hatte da noch rund drei Kilo auf die Waage gebracht.

Der Sonos Roam ist ab dem 20. April für 200 Franken erhältlich. Das ist ordentlich Geld für eine kleine Sound-Box. Doch der dreieckige Säulenlautsprecher, der sowohl aufrecht stehend wie auch liegend genutzt werden kann, bietet einen überraschend starken Sound. Nicht nur, was die generelle Lautstärke betrifft – da bleibt der Roam bis in höchste Lautstärken verzerrungsfrei und sauber – auch qualitativ. Die Wiedergabe hat Bass, aber auch mittlere und hohe Frequenzen werden klar wiedergegeben. Der zu hörende Sound ist warm, fällt jedoch etwas schwächer aus als beim Move.

Einfache Inbetriebnahme

Wer bereits ein Sonos-Produkt nutzt, kann den Roam einfach über die App dem eigenen System hinzufügen – Einstellungen wie der WLAN-Zugriff werden dabei von den bereits eingerichteten Geräten übernommen. Als neues Produkt ohne Sonos-Vorbesitz kann Roam einfach mit dem Netzwerk verbunden werden, dann erfolgen automatische Updates und die Schritt-für-Schritt-Einrichtung. In der Wohnung oder im Haus wird Roam per WLAN bedient, unterwegs schaltet die Box automatisch auf die Bluetooth-Verbindung mit Smartphone um.

Obwohl der Roam zum Mitnehmen konzipiert ist, bietet er fast alle bekannten Funktionen eines stationären Sonos-Speakers. Der Roam kann über Alexa, Google und Co. mit der Stimme gesteuert werden, kann sich in ein Multiroom-Setting einfügen oder zu einem Stereo-Paar mit anderen Sonos-Lautsprechern genutzt werden. Mit dem sogenannten Trueplay-Tuning wird der Klang automatisch an die jeweilige Umgebung angepasst. Das funktionierte im Test bestens: Hochgehoben und abgestellt, wird der Sound merkbar fast sofort umgestellt.

Stabil und schick

Interessant sind die komplett neuen Funktionen, die sich erstmals in einem Sonos-Gerät finden. So etwa das Feature Sound Swap. Wird der Play-Button am Roam-Lautsprecher wenige Sekunden lang gedrückt, setzt die Wiedergabe am Lautsprecher fort, der am nächsten steht. Auch das klappte in Sekundenbruchteilen perfekt im Zusammenspiel mit einem Sonos Move. Im Inneren der kleinen Säule arbeiten zwei digitale Verstärker, ein Hochtöner, ein Mitteltöner und Fernfeld-Mikrofone gemeinsam zusammen.

Dezent und schick: So lässt sich das Design des Roam beschreiben. Die matte Oberfläche hält Fingerabdrücke und Kratzer fern, sammelt allerdings schnell Staub an. Das gesamte Gerät ist nach IP67 Wasser- und Staub-geschützt, übersteht dadurch auch minutenlange Tauchgänge im Wasser. Und: Die robusten Silikonkappen an den Enden des Roam schützen das Gerät bei Stürzen und Stössen vor Schäden. Fallen lassen sollte man es aber darum trotzdem nicht.

Gut gesichert

Anders als beim Move gibt der Roam Musik nicht rundum wieder. Zwar ist Musik auch hörbar, wenn man quasi hinter der Box sitzt, dabei klingt die Musik aber gedämpft. Ist Platz vorhanden, so sollte der Roam horizontal aufgestellt werden. So hält er durch seine kleinen, rutschfesten Standfüsse nicht nur besser, sondern strahlt den Sound auch leicht nach oben ab.

Sonos gibt die Laufzeit des Roam mit zehn Stunden an. Im Test konnte das im Dauerbetrieb bei mittlerer Lautstärke um bis zu 56 Minuten übertroffen werden. Die Laufzeit ist beeindruckend, mit dem Gerät sollte man über jeden längeren Ausflug oder eine vielleicht bald mögliche Party kommen. Geladen wird der Roam entweder per mitgeliefertem USB-A- auf USB-C-Kabel oder kabellos mit einem Sonos-Adapter oder jedem sonstigen Qi-Charger.

Fazit: Auch wenn es günstigere mobile Lautsprecher gibt, seinen Reiz hat der Sonos Roam durchaus. Zum einen liefert er einen Sonos-typischen glasklaren und basslastigen Sound ab, der ob der Grösse des Gerätes durchaus beeindruckt. Zum anderen bringt er alle Voraussetzungen für den mobilen Betrieb mit einem guten Geräte-Schutz, einem ausdauernden Akku und einer einfachen Bedienung mit. Wer Musik nur daheim hören will, sollte zu einer stationären und etwas klanggewaltigeren Lösung greifen – als Outdoor-Speaker und unterwegs findet sich aber kaum ein kompakter Lautsprecher, der klanglich mit dem Roam mithalten kann.

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(rfi/tob)

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