Aktualisiert 11.09.2019 10:22

Verwöhnte Politiker

«Sonst reklamiert jemand, es gebe zu wenig Essen»

Ein üppiges Buffet vom Dienstagabend im Grossen Rat löste eine Diskussion unter Politikern aus. Die Räte wurden aufgefordert, für solche Fälle künftig Tupperware mitzunehmen.

von
miw
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In der halbstündigen Pause zwischen den Sessionsblöcken wird den Grossräten jeweils ein Buffet angeboten. Dieses Buffet im gibt zu reden.

In der halbstündigen Pause zwischen den Sessionsblöcken wird den Grossräten jeweils ein Buffet angeboten. Dieses Buffet im gibt zu reden.

Sorendls
Der Grund: Zu viel Essen müsste weggeschmissen werden.

Der Grund: Zu viel Essen müsste weggeschmissen werden.

Andreypopov / Symbolbild
Grossrat Hannes Zaugg (GLP) schlug deshalb im Plenum vor, künftig bei Abendsessionen Tupperware mitzubringen.

Grossrat Hannes Zaugg (GLP) schlug deshalb im Plenum vor, künftig bei Abendsessionen Tupperware mitzubringen.

Der Berner Grossratspräsident Hannes Zaugg (GLP) will etwas gegen Foodwaste unternehmen. Er forderte die Mitglieder des Kantonsparlaments auf, künftig Tupperware oder andere Behältnisse mitzubringen, um die Essensreste von Buffets einzupacken.

Zaugg machte den Vorschlag am Mittwochmorgen zu Sitzungsbeginn. Er bezog sich dabei auf den Vorabend, als das Parlament eine Abendsession durchführte. In der halbstündigen Pause zwischen den Blöcken wird den Grossrätinnen und Grossräten jeweils ein Buffet angeboten.

Lieber Reste als weniger Essen

Dabei sei Kritik an der Tatsache aufgekommen, dass übrig gebliebenes Essen entsorgt werde. Weniger bestellen sei aber keine Alternative, «sonst reklamiert sicher wieder jemand, es gebe zu wenig zu essen», so Zaugg. Er schlug deshalb im Plenum vor, künftig bei Abendsessionen Tupperware mitzubringen, was im Saal für eine gewisse Heiterkeit sorgte. (miw/sda)

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