Elektronikbranche: Sony prüft Vorschlag zur Zerschlagung
Aktualisiert

ElektronikbrancheSony prüft Vorschlag zur Zerschlagung

Der Milliardär Loeb will, dass Sony das Film- und Musikgeschäft abtrennt und an die Börse bringt. Jetzt will sich der Elektronik-Konzern diesen Vorschlag genauer ansehen.

Im kommenden Geschäftsjahr 2014/15 erwartet das Elektronikunternehmen bei Digitalkameras nur noch mit einem Umsatz von umgerechnet 12,2 Mrd. Franken statt wie bislang von 14,1 Mrd. Franken.

Im kommenden Geschäftsjahr 2014/15 erwartet das Elektronikunternehmen bei Digitalkameras nur noch mit einem Umsatz von umgerechnet 12,2 Mrd. Franken statt wie bislang von 14,1 Mrd. Franken.

Der japanische Elektronik-Riese Sony prüft den Vorschlag des US-Investors Daniel Loeb, das Unternehmen aufzuspalten. Einen Zeitplan für eine Entscheidung gebe es nicht, betonte Konzernchef Kazuo Hirai am Mittwoch in Tokio.

Die Prüfung könne sich über einen Monat hinziehen, berichtete die Finanznachrichtenagentur Bloomberg. Der Milliardär Loeb will, dass Sony das Film- und Musikgeschäft abtrennt und an die Börse bringt. Mit den Einnahmen soll die Elektronik-Sparte auf Vordermann gebracht werden.

Einbrüche bei der Unterhaltungselektronik

Denn dort leidet Sony erheblich. Am Mittwoch gab der Konzern bekannt, dass er seine seine Erwartungen an den Verkauf von Digitalkameras und Smartphones deutlich zurückschraubt. Bereits in diesem Jahr rechnet Sony mit Einbrüchen in der Unterhaltungselektronik.

Im kommenden Geschäftsjahr 2014/15 erwartet das Elektronikunternehmen bei Digitalkameras nur noch mit einem Umsatz von umgerechnet 12,2 Mrd. Franken statt wie bislang von 14,1 Mrd. Franken. Noch stärker dampfte das Management das Umsatzziel für Smartphones und Tablet-Computer ein: Statt umgerechnet 17 Mrd. Franken, erwartet Sony Geschäftsjahr bis Ende März 2015 nur noch 14 Mrd. Franken. (sda)

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