Aktualisiert 02.11.2011 13:45

Elektronik-Branche

Sony schreibt rote Zahlen und sieht schwarz

Der starke Yen, schwache TV-Verkäufe und Hacker setzten Sony zu. Der Konzern muss einen millionenschweren Quartalsverlust einstecken. Auch die Aussichten sind düster.

Sony hatte auch unter Produktionsunterbrechungen als Folge der jüngsten Überschwemmungen in Thailand zu leiden.

Sony hatte auch unter Produktionsunterbrechungen als Folge der jüngsten Überschwemmungen in Thailand zu leiden.

Der japanische Elektronikkonzern Sony hat im abgelaufenen Quartal einen Verlust in Höhe von 27 Milliarden Yen (knapp 252 Millionen Euro) hinnehmen müssen. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Tokio mit. Als Grund für die schlechten Zahlen gab Sony den starken Yen sowie schwache Verkäufe von Flachbildfernsehern an.

Neben Lieferproblemen infolge der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe im März hatte der Konzern auch unter Produktionsunterbrechungen als Folge der jüngsten Überschwemmungen in Thailand zu leiden. Zudem setzten Sony in jüngster Zeit massive weltweite Sicherheitslücken zu. So musste der Konzern im April einräumen, dass sich Hacker Zugang zu geheimen Daten von über 100 Millionen Nutzern des Playstation-Netzwerks verschafft hatten.

Der Konzern senkte auch seine Erwartungen für das Geschäftsjahr und geht nun davon aus, noch bis März 2012 in den roten Zahlen zu bleiben. So wurde ein Verlust im Umfang von 90 Milliarden Yen prognostiziert. Zuvor hatte Sony noch auf eine Rückkehr in die Gewinnzone und eine Erholung von den Verlusten des zurückliegenden Geschäftsjahrs gehofft.

(dapd)

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