Aktualisiert 09.12.2008 15:09

AderlassSony streicht 16 000 Jobs

Der japanische Elektronikriese Sony streicht weltweit 16 000 Stellen - der heftigste Stellenabbau durch ein japanisches Unternehmen seit Beginn der Weltwirtschaftskrise.

Im Zuge eines drastischen Umbaus will der zweitgrösste Hersteller von Konsumelektronik der Welt Investitionen drosseln, Produktion auslagern und sich von unprofitablen Geschäftsbereichen trennen. Auf diese Weise sollen bis März 2010 mehr als 100 Mrd. Yen (1,31 Mrd. Franken) eingespart werden, wie der Konzern am Dienstag mitteilte.

Von den Stellenstreichungen sind 8000 Festangestellte im Elektronikbereich betroffen, das sind fünf Prozent der weltweiten Belegschaft in der von der Krise besonders hart getroffenen Sparte. Ausserdem fallen 8000 Zeitarbeiter-Stellen weg.

Der drastische Restrukturierungsplan kommt zu einer Zeit, da Sonys Erträge einbrechen. Angesichts des rapide verschlechterten Umfelds erwartet der Konzern für das noch bis zum Ende März 2009 laufende Geschäftsjahr einen Reingewinn von nur noch 150 Mrd. Yen statt der zuvor angepeilten 240 Mrd. Yen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein massiver Gewinnrückgang von 59 Prozent.

(dapd)

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