Weihnachts-Streifen geleakt: Sony-Studio schaltet nach Film-Diebstahl FBI ein
Aktualisiert

Weihnachts-Streifen geleaktSony-Studio schaltet nach Film-Diebstahl FBI ein

Noch vor Kinostart tauchen für Sony wichtige Filme im Internet auf. Nun ermittelt die US-Bundespolizei FBI gegen die unbekannten Hacker.

Ärger bei Sony: Die gestohlenen Filme wurden im Internet schon millionenfach heruntergeladen.

Ärger bei Sony: Die gestohlenen Filme wurden im Internet schon millionenfach heruntergeladen.

Die Filme gelangten wenige Tage nach einem gross angelegten Hacker-Angriff auf das Sony-Computersystem ins Netz. Unter den Streifen ist auch der Familienfilm «Annie», auf den Sony eigentlich grosse Hoffnungen im Weihnachtsgeschäft setzt. Die US-Bundespolizei FBI ermittle, schrieb die «Financial Times» in der Nacht auf Montag.

Ausserdem gelangte auch der Weltkriegsfilm «Herz aus Stahl» mit Brad Pitt ins Internet. Der Streifen mit dem Originaltitel «Fury» kam in den USA und in vielen anderen Ländern vor einigen Wochen in die Kinos, die Schweiz ist aber erst am 1. Januar an der Reihe. Bis Sonntagabend sei der Film von mehr als 1,2 Millionen IP-Adressen aus heruntergeladen worden, schrieb das Branchenmagazin «Variety».

Steckt Nordkorea dahinter?

In den vergangenen Tagen war spekuliert worden, der Hacker-Angriff, der das firmeninterne Netzwerk von Sony Pictures in weitgehend lahmlegte, könne etwas mit Nordkorea zu tun gehabt haben. Sony bringt demnächst den Film «The Interview» mit Seth Rogen und James Franco heraus, in dem ein TV-Journalist ein Interview mit Machthaber Kim Jong Un bekommt, aber beauftragt wird, ihn zu töten.

Diese Filme wurden von Hackern gestohlen:

«Annie»:

Quelle: Youtube/Sony Pictures Entertainment

«Fury»:

Quelle: Youtube/Sony Pictures Entertainment

(sda)

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