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Märkte Sorgen um US-Wirtschaft an Asiens Börsen

Neue Sorgen um die Entwicklung der US-Konjunktur haben am Dienstag die Stimmung an den Aktienmärkten in Asien gedrückt.

Anleger fürchten sich nach dem Erreichen der gesetzlich erlaubten Schuldengrenze in den USA vor negativen Auswirkungen auf die immer noch zarte Wirtschaftserholung.

Zudem fallen die Preise bei Rohstoffen weiter. Alles schaue nun darauf, sagte Takashi Ohba von Okasan Securities. Durch den Preissturz zögen sich derzeit alle aus risikobehafteten Anlagen zurück.

Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte konnte ein leichtes Plus retten und schloss mit Aufschlägen von 0,1 Prozent auf 9567 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index verlor 0,1 Prozent auf 828 Zähler.

Die Aktie des Fukushima-Betreibers Tepco brach um fast zehn Prozent ein. Hintergrund waren neue Spekulationen über Löcher in der Bilanz des angeschlagenen Stromkonzerns wegen der Krise um das Unglücks-AKW.

Auch andere Versorger gerieten unter Druck. Hier spielten Sorgen eine Rolle, dass die Energie-Unternehmen sich an Entschädigungen für die Opfer der Nuklear-Katastrophe beteiligen müssen. So fielen die Papiere von Chubu Electric um 5,5 Prozent. Die Titel des Konkurrenten Kansai Electric gaben 3,7 Prozent nach.

Gegen den Markttrend zulegen konnten dagegen die Anteilsscheine des Handelshauses Sumitomo nach einer Hochstufung durch Goldman Sachs. Sie gewannen 1,8 Prozent. Die Papiere der Grossbank Mitsubishi UFJ stagnierten. Das grösste japanische Geldhaus hatte zwar im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinneinbruch erlitten. Für das neue Fiskaljahr rechnet es unter dem Strich aber mit einem Gewinnanstieg von drei Prozent.

(sda)

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