Aktualisiert 06.02.2014 12:55

Skurriles Sotschi

Sotschi-Besucher sollen nicht im WC fischen

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Die zahlreichen Besucher berichten aus Sotschi von skurrilen Verbotstafeln, gelbem Wasser und toten Bienen im Zmorge.

von
trx/gux

Das Bild eines doppelten WCs in Sotschi machte den Anfang (siehe Diashow). Nachdem BBC-Mitarbeiter Steve Rosenberg das Foto über Twitter der Welt hatten zukommen lassen, reagierten die russischen Offiziellen umgehend. Sie liessen verlauten, das stille Örtchen sei als Lagerraum gedacht – Rosenberg habe es just zu dem Zeitpunkt besucht, als die Trennwand zwischen den Schüsseln entfernt worden sei.

Es folgten weitere Bilder von russischen Mehrfach-Klos, was zumindest den Verdacht nahelegt, dass die Menschen in und um Sotschi gerne auch in intimsten Momenten die Geselligkeit schätzen.

Den WC-Besuchern aus aller Welt trauen die Russen einiges zu – jedenfalls lässt dies ein Verbotschild erahnen: Beim Benutzen des stillen Örtchens darf man nicht auf den Rand stehen, den konsumierten Wodka nicht dort entsorgen – und keinesfalls versuchen, sich fürs Abendessen ein paar Fische zu fangen.

Andere Journalisten twitterten ihre mitunter ekligen Erfahrungen aus Sotschi munter weiter: Sei es eine Biene, die ein ABC-Journalist im Honig vorfand, gelb verfärbtes Wasser, das die Gesichtswäsche zur Mutprobe auswachsen liess, oder Glühbirnen, mit denen ein Medienvertreter nichts anzufangen wusste, die er aber liebend gerne gegen einen funktionierenden Türknauf eintauschen wollte.

Haben Sie Vorschläge oder Ideen für weitere kuriose Schilder, die in Sotschi aufgehängt werden sollten? Schicken Sie sie uns an community@20minuten.ch

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