Olympia: Sotschi räumt Terminprobleme ein
Aktualisiert

OlympiaSotschi räumt Terminprobleme ein

Die russische Regierung hat erstmals Terminprobleme beim Ausbau der Infrastruktur in der Olympiastadt Sotschi am Schwarzen Meer eingeräumt.

«Es gibt kleine Verzögerungen, aber der Gesamtzeitplan ist nicht gefährdet», sagte der mit der Planung für die Olympischen Winterspiele 2014 beauftragte Vizeregierungschef Dimitri Kosak. Für die Fristüberschreitungen machte Kosak bürokratische Hürden verantwortlich. «Eine bessere Arbeit der staatlichen Strukturen ist wünschenswert.» Im Vergleich zu den Vorbereitungen von London auf die Olympischen Sommerspiele 2012 sei Sotschi aber «weiter».

Der Aufwand für die Spiele 2014 gilt als besonders gross, weil fast alle Sportstätten erst gebaut werden müssen. Zudem klagen Anwohner in Sotschi gegen den geplanten Bau von Olympia-Objekten auf ihrem Grundstück und Umweltschutzverbände protestieren gegen vorgesehene Hotels und Strassen. (si)

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