Jodlerfest: Souvenirs sind heiss begehrte Ware
Aktualisiert

JodlerfestSouvenirs sind heiss begehrte Ware

Die Souvenirs zum Jodlerfest finden derzeit reissenden Absatz. Doch auch Festgegenstände wie Fahnen, Figuren und Bänke sind heiss begehrt.

von
Lukas Nef

Die Souvenirartikel für das Eidgenössische Jodlerfest in Luzern, das gestern begonnen hat, finden im Internet reissenden Absatz. «Wir haben sogar Anfragen aus Südamerika», sagt OK-Mediensprecher Daniel Deicher. Womit er nicht gerechnet hat: Massenhaft wollen sich Jodlerfans eine der 200 Fest­fahnen und rund hundert Jodlerfiguren, die in der ganzen Stadt verteilt sind, unter den Nagel reissen. «Eigentlich sollten diese nur zu Werbezwecken dienen», meint Deicher. Wegen der grossen Nachfrage habe man jetzt aber beschlossen, diese Souvenirs ebenfalls zu verkaufen.

Die Fahnen, die Jodler­figuren sowie die massiven Holzbänke werden nach dem Fest zu einem Unkosten­beitrag über das Internet verkauft. «Der Schnellere ist dabei der Geschwindere», so Deicher. Das grosse Interesse an den Souvenirs erklärt er sich vor allem mit der ­Verbundenheit der Leute mit dem Jodlerfest. «Ausserdem sind Gegenstände mit einem Schweizerkreuz absolut im Trend.» Das Jodlerfest dauert noch bis Sonntag.

Verwirrung um Anstecker

Der Sympathie-Pin, der für zehn Franken gekauft werden kann, sorgt für Verwirrung. Im Festführer und im ­Internet heisst es, er berechtige «zum Zutritt des Festgeländes». Dies lässt den Schluss zu, dass das Gebiet um die Seebrücke, den Bahnhof und die Altstadt für Personen, die keinen Pin tragen, gesperrt ist. Gemäss OK-Sprecher Daniel Deicher ist dies aber nicht der Fall: «Zutritt zum Festgelände haben alle, auch ohne einen der verschiedenen Pins.»

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