Aktualisiert 24.05.2007 20:21

Sozialdepartement räumt Fehler ein

Nach der Enthüllung der «Weltwoche», dass eine tunesische Sozialhilfebezügerin einen BMW geleast hatte, räumt das Sozialdepartement Fehler ein.

Bereits im März 2005 habe das Polizeidepartement das Sozialdepartement informiert, dass die Frau einen nicht angemessenen Wagen fahre. Diese Meldung sei dann an den Rechtsdienst des Sozialdepartements weitergeleitet worden. Dieser habe das Geschäft aber irrtümlicherweise als erledigt betrachtet. Damit habe der Leiter des Rechtsdiensts einen offensichtlichen Fehler gemacht. Sozialvorsteherin Monika Stocker (Grüne) habe ihm deshalb eine Rüge erteilt.

Der polizeiliche Verdacht, dass dieselbe Sozialhilfebezügerin eine Scheinehe führe, sei vom Sozialdepartement überprüft worden, habe sich aber nicht erhärtet. Die Zürcher SVP forderte gestern den Rücktritt von Monika Stocker.

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