Aktualisiert 03.11.2009 10:21

Stadt BernSozialdienst jetzt mit Vertrauensarzt

Der Stadtberner Sozialdienst hat nach eigenen Angaben weitere Verbesserungsmassnahmen umgesetzt. Neu geschaffen wurde beispielsweise die Funktion eines Vertrauensarztes.

Diese neutrale Fachperson soll künftig die Sozialarbeitenden bei medizinischen Fragen beraten und in Einzelfällen Arzt- und Arbeitsunfähigkeitszeugnisse überprüfen, wie der Stadtberner Gemeinderat am Dienstag mitteilte.

Weiter sei man dabei, ähnlich wie in Winterthur und Zürich, ein Modell für Sofortarbeitsplätze zu entwickeln, schreibt die Stadtregierung weiter. Damit soll in Zukunft die Arbeitsmotivation der Klienten getestet werden. Gleichzeitig lasse sich damit auch die Gefahr von Schwarzarbeit verringern.

FDP wettert gegen Olibet

Der Stadtberner Sozialdienst und seine Vorsteherin, SP- Gemeinderätin Edith Olibet gerieten nach einem Missbrauchsfall in die Schlagzeilen. In diversen Berichten wurden weit über hundert Massnahmen zur Verbesserung des Sozialdienstes definiert.

Die härteste Kritik am Sozialdienst respektive an Olibet kam aus den Reihen der Stadtberner FDP. Die Rede war etwa von Vertuschung unhaltbarer Zustände in der Sozialdirektion und markanter Führungsschwäche Olibets.

(sda)

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