Sozialhilfe: Kritik an GPK und Stocker
Aktualisiert

Sozialhilfe: Kritik an GPK und Stocker

Der Zürcher Gemeinderat hat gestern Abend stundenlang über Sozialhilfe und Sozialhilfemissbrauch debattiert.

Anlass war der letzte Woche vorgestellte Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK). Die SVP lehnte den Bericht ab: Er sei äusserst dürftig, so Fraktionschef Mauro Tuena. Er forderte massiv mehr Kontrollen. Auch die AL übte Kritik: Die GPK gehe zu wenig auf die Überlastung der Sozialarbeiter ein. Sozialvorsteherin Monika Stocker (Grüne) kündigte eine Lösung für einen besseren Datenaustausch zwischen den Ämtern an.

Harte Vorwürfe gegen Stocker erheben zwei wegen Verdachts auf Amtsgeheimnisverletzung freigestellte Mitarbeiterinnen in der heutigen «Weltwoche»: Ihre jahrelangen Hinweise auf Missbräuche seien auf Befehl von oben systematisch ignoriert worden.

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