SP fordert weiterhin Gygis Kopf
Aktualisiert

SP fordert weiterhin Gygis Kopf

Das Vertrauensverhältnis zwischen der SP und Postchef Ulrich Gygi ist massiv gestört. Ein Gespräch zwischen den beiden Parteien brachte keine Annäherung.

Die SP hält deshalb an ihrer Februar erhobenen Forderung fest, dass Gygi zurücktreten solle.

Die am 8. April geführten Gespräche mit Gygi hätten leider nur eine geringe Annäherung der Standpunkte gebracht, schreibt die SP in einem Communiqué vom Donnerstag. Deshalb sehe die Geschäftsleitung keinen Grund, von der Rücktrittsforderung abzurücken.

Die Geschäftsleitung der SP hatte bereits im Februar beschlossen, SP-Mitglied Gygi aufzufordern, seine Zugehörigkeit zur Partei mit seinem Vorgehen als Direktor der Post in Einklang bringen oder sonst zurückzutreten. Kurz darauf hatte die SP aber entschieden, mit Gygi zuerst das Gespräch zu suchen.

Unzufrieden ist die SP wegen «vieler Probleme», die von der Post nicht befriedigend gelöst würden, wie SP-Sprecher Jean-Philippe Jeannerat damals sagte. Als Beispiele nannte er Schliessungen von Poststellen und die Verschlechterung des Service public. Postchef Gygi wollte auf Anfrage zur Forderung der SP nicht Stellung nehmen.

(sda)

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