Misserfolg: Space-X-Rakete zerschellt bei der Landung
Aktualisiert

MisserfolgSpace-X-Rakete zerschellt bei der Landung

Rückschlag für Elon Musk: Erneut misslingt die Landung der ersten Stufe einer Falcon-9-Rakete auf einem Floss im Meer.

von
pat
1 / 4
Auf diesem Floss soll die ausgebrannte Falcon-9-Raketenstufe landen. Der Landeplatz misst 90 mal 50 Meter.

Auf diesem Floss soll die ausgebrannte Falcon-9-Raketenstufe landen. Der Landeplatz misst 90 mal 50 Meter.

PD
Mit ausklappbaren und beweglichen Hilfstragflächen soll die Raketenstufe beim Rückflug das Floss ansteuern. Sie muss ihr Ziel auf 10 Meter genau treffen.

Mit ausklappbaren und beweglichen Hilfstragflächen soll die Raketenstufe beim Rückflug das Floss ansteuern. Sie muss ihr Ziel auf 10 Meter genau treffen.

PD
Getestet wurde das Ganze erstmals auf dem fünften Flug eines Dragon-Raumfrachters im Rahmen des kommerziellen Versorgungsprogramms der Nasa zur ISS. Das Ziel ist es, eine wiederverwertbare Rakete zu entwickeln.

Getestet wurde das Ganze erstmals auf dem fünften Flug eines Dragon-Raumfrachters im Rahmen des kommerziellen Versorgungsprogramms der Nasa zur ISS. Das Ziel ist es, eine wiederverwertbare Rakete zu entwickeln.

PD

Die Hauptmission lief wie am Schnürchen: Eine Falcon-9-Rakete des US-Raumfahrtunternehmens Space X brachte am Dienstag erfolgreich einen Dragon-Raumfrachter mit Versorgungsgütern für die Internationalen Raumstation ISS in den Orbit.

Weniger erfolgreich verlief dagegen der zweite Teil der Mission: Zum dritten Mal versuchte SpaceX, die benutzte Falcon-9-Trägerrakete auf einer Plattform im Ozean zu landen. Zwar sei die Rakete einige Hundert Meilen von der Nordostküste Floridas auf dem Floss aufgesetzt, sagte der Gründer des Unternehmens, Elon Musk. Doch sei die Landung zu hart gewesen und die Trägerrakete daher nicht mehr nutzbar.

Mit der Wiederverwertung der normalerweise im Atlantik entsorgten Trägerraketen will Musk Zeit und Geld sparen.

Kaffeemaschine für die ISS

Der vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral gestartete Dragon-Raumfrachter soll am Freitag an der ISS andocken. Er ist mit knapp zwei Tonnen Lebensmitteln, Ausrüstung und Geräten beladen.

Auf die Ankunft der Ladung dürfte sich besonders die italienische Astronautin Samantha Cristoforetti freuen: An Bord des Frachters befindet sich eine Original-Espresso-Maschine aus ihrer Heimat, die erstmals eigens für den Weltraum entwickelt wurde.

Der Versorgungsflug war eigentlich für Montag geplant, doch wurde der Start wegen heranziehender Sturmwolken um einen Tag verschoben.

(pat/sda)

Deine Meinung