Mission Inspiration4 - SpaceX-Weltraumtouristen sind zurück auf der Erde
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Mission Inspiration4SpaceX-Weltraumtouristen sind zurück auf der Erde

Es gab Nudeln mit Hackfleischsosse und Süssigkeiten, ein Telefonat mit Tom Cruise und sogar einen virtuellen Ausflug an die New Yorker Börse – und das alles im All. Nach drei Tagen im Orbit ist die erste Amateur-Crew im Weltraum nun wieder auf der Erde angekommen.

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Die Crew der Inspiration4 Jared Isaacman, Sian Proctor, Hayley Arceneaux und Chris Sembroski waren im All.

Die Crew der Inspiration4 Jared Isaacman, Sian Proctor, Hayley Arceneaux und Chris Sembroski waren im All.

via REUTERS
Kein ausgebildeter Astronaut an Bord: Die Laien-Crew startete am 15. September 2021.

Kein ausgebildeter Astronaut an Bord: Die Laien-Crew startete am 15. September 2021.

AFP/SpaceX
Die Falcon 9 mit der gecharterten Dragon-Kapsel hebt ab.

Die Falcon 9 mit der gecharterten Dragon-Kapsel hebt ab.

REUTERS/Thom Baur

Darum gehts

  • Nach Jeff Bezos hat auch Elon Musk erfolgreich Zivilistinnen und Zivilisten ins Weltall gebracht.

  • Nach drei Tagen Erdumkreisung sind sie am Sonntag wieder auf der Erde gelandet.

Nach ihrer Reise ins All ist die erste nur aus Laien-Astronauten bestehende Raumfahrt-Crew in der Nacht zum Sonntag wieder auf der Erde gelandet. Kurz nach 01.00 Uhr MESZ Zeit setzte die Kapsel mit den vier Rückkehrerinnen und Rückkehrern vor der Küste Floridas im Atlantik auf, wie die Inspiration4 genannte Mission mitteilte.

Erdumrundung bei 30’000 Stundenkilometern in nur 90 Minuten

Nach ihrem Start am Mittwochabend vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral war die Dragon-Raumkapsel des privaten US-Raumfahrtunternehmens SpaceX von Star-Unternehmer Elon Musk die vergangenen drei Tage um die Erde gekreist. Pro Erdumrundung brauchte das Raumschiff bei rund 30’000 Kilometern pro Stunde rund 90 Minuten. Mit einer Höhe von 580 Kilometern über der Erde schwebte es sogar höher als die Internationale Raumstation (ISS).

«Die Ausblicke sind spektakulär», hatte der 38-jährige US-Milliardär Jared Isaacman, der den All-Ausflug gechartert hatte, nach dem Start gejubelt. Mit ihm an Bord waren die 29 Jahre alte Arzthelferin Hayley Arceneaux, die 51 Jahre alte Künstlerin und Professorin Sian Proctor und der 41 Jahre alte Raumfahrtingenieur Chris Sembrosk.

Isaacman ist bereits der dritte Milliardär innerhalb weniger Monate, der von den USA aus ins All aufgebrochen ist. Im Juli hatten erst der Brite Richard Branson und rund zehn Tage später Amazon-Gründer Jeff Bezos erstmals ihre eigenen Raumschiffe getestet – allerdings beide nur mit wenigen Minuten langen Kurzausflügen und deutlich niedrigerer Flughöhe. Wie viel Isaacman für das Chartern des «Dragon»-Raumschiffs zahlte, wollten weder er noch SpaceX verraten.

Während des All-Ausflugs Netflix-Doku gedreht

Die Mitreisenden suchte Isaacman über verschiedene Benefiz-Aktionen aus, weil er mit der Mission Spenden für ein Kinderkrankenhaus im US-Bundesstaat Tennessee sammeln will. Während des All-Ausflugs, über den auch eine Dokumentation beim Streaming-Dienst Netflix entsteht, vertrieben sich die vier Amateur-Astronautinnen und -Astronauten die Zeit in der beengten Kapsel unter anderem mit Gesprächen mit Schauspieler Tom Cruise oder SpaceX-Gründer Musk.

Auch die Glocke, die das Signal zum Handelsstopp an der New Yorker Börse gibt, durften sie am Freitagabend virtuell läuten. Essenstechnisch wurde die Besatzung deutlich aufwendiger versorgt als konventionelle und längere Missionen: Neben Kaffee und Tee gab es unter anderem Sandwiches, Nudeln mit Bolognese-Sauce und einen Haufen Süssigkeiten.

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(DPA/sys)

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