12.02.2015 02:29

Erfolg für Private Raumfahrt

SpaceX-Rakete bringt Satelliten ins All

Eine Falcon-Rakete von Elon Musks SpaceX konnte im dritten Versuch den Satelliten DSCOVR ins Weltrall befördern. Nur die Landung war nicht perfekt.

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Die Falcon-9-Rakete von SpaceX hat am 11. Februar 2015 den Deep Space Climate Observatory-Satelliten ins Weltall befördert.

Die Falcon-9-Rakete von SpaceX hat am 11. Februar 2015 den Deep Space Climate Observatory-Satelliten ins Weltall befördert.

Keystone/AP/John Raoux
Für den Satellitentransport benötigte SpaceX Durchhaltevermögen - erst im dritten Versuch klappte es.

Für den Satellitentransport benötigte SpaceX Durchhaltevermögen - erst im dritten Versuch klappte es.

Keystone/AP/John Raoux
Kameras der Nasa zeigen, wie die einzelnen Elemente der Rakete abgetrennt werden.

Kameras der Nasa zeigen, wie die einzelnen Elemente der Rakete abgetrennt werden.

Keystone/AP

Nach mehreren abgebrochenen Versuchen hat das private US-Raumfahrtunternehmen SpaceX am Mittwoch einen Nasa-Satelliten in den Weltraum geschickt. Der Start der unbemannten Falcon-Rakete war bereits der dritte Versuch, um Deep Space Climate Observatory ins All zu bringen.

Anders als am Vortag blieben die Windgeschwindigkeiten in einem annehmbaren Mass, um nicht die Sicherheit des Projektes zu gefährden. Die raue See zwang SpaceX jedoch dazu, ihre Bemühungen zum Landen der übrig gebliebenen Trägerrakete auf einer Ozean-Plattform aufzugeben. Ein Versuch im vergangenen Monat war fehlgeschlagen.

Deep Space Climate Observatory, kurz DSCOVR, soll vorzeitige Warnungen über ankommende geomagnetische Stürme und laufende Bilder von der Erde liefern. Die ursprüngliche Form eines solchen Satelliten hatte sich der frühere US-Vizepräsident Al Gore bereits vor 17 Jahren erträumt.

Video vom Start der Falcon Rakete:

(sda)

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