Projekt Starlink: SpaceX startet Satelliten für das Weltraum-Internet
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Projekt StarlinkSpaceX startet Satelliten für das Weltraum-Internet

Am Samstag starten die ersten Prototypen für Starlink in die Erdumlaufbahn. Das Projekt soll weltweit ein schnelles und günstiges Internet ermöglichen.

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swe
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Elon Musk, der Gründer und Geschäftsführer von SpaceX, hat grosse Pläne. Einer davon ist es, ein Satelliten-Netzwerk aufzubauen, mit dem man überall auf der Welt Zugang zum Internet hat.

Elon Musk, der Gründer und Geschäftsführer von SpaceX, hat grosse Pläne. Einer davon ist es, ein Satelliten-Netzwerk aufzubauen, mit dem man überall auf der Welt Zugang zum Internet hat.

AP/John Raoux
Am 17. Februar soll der Start für die ersten beiden Satelliten erfolgen. Die Prototypen werden an Bord einer Falcon-9-Rakete in die Erdumlaufbahn geschickt.

Am 17. Februar soll der Start für die ersten beiden Satelliten erfolgen. Die Prototypen werden an Bord einer Falcon-9-Rakete in die Erdumlaufbahn geschickt.

SpaceX
Schlussendlich sollen für Starlink Tausende Satelliten um die Erde kreisen, um ein globales Kommunikationssystem zu ermöglichen.

Schlussendlich sollen für Starlink Tausende Satelliten um die Erde kreisen, um ein globales Kommunikationssystem zu ermöglichen.

Nasa

Ob auf dem Matterhorn, in der afrikanischen Wüste oder in der sibirischen Tundra, überall auf der Welt gibt es breitbandiges Internet. Und die Verbindung ist schnell genug, dass man auch Videoanrufe tätigen oder Netflix-Inhalte streamen kann. Was derzeit noch Zukunftsmusik ist, könnte in den nächsten Jahren Realität werden.

Denn mit dem Projekt Starlink von Elon Musk und seiner Firma SpaceX soll genau das bis ins Jahr 2024 erreicht werden: Ein günstiger und zuverlässiger Internetzugang auf der ganzen Welt. Der Startschuss fällt voraussichtlich diesen Samstag, wenn die Satelliten MicroSat 2a und 2b an Bord einer Falcon-9-Rakete in die Erdumlaufbahn starten.

Ambitiöse Pläne

Bisherige Systeme haben eine hohe Latenz, was beispielsweise bei Live-Übertragungen zu erheblichen Verzögerungen führt. Zudem gibt es Orte auf der Welt, die schlecht abgedeckt sind. Nicht so bei Starlink: «Sobald das System vollständig installiert ist, wird es praktisch alle Teile der Erdoberfläche überqueren und somit einen flächendeckenden globalen Service ermöglichen», so SpaceX.

Insgesamt sollen dafür in den nächsten Jahren 4425 Satelliten in den Orbit gebracht werden. Zum Vergleich: Derzeit kreisen gemäss der Datenbank von Ucsusa.org nur 1738 aktive Satelliten um unseren Planeten.

Finanzierung als Ziel

Viel mehr ist über das Projekt bisher nicht bekannt. Klar ist aber, dass Starlink einiges kosten wird. Neben den Kosten für die Satelliten gibt es auch hohe Ausgaben für die Raketentransporte und den Treibstoff.

Bei der Vorstellung des Projekts im Jahr 2015 äusserte sich Musk auch zur Finanzierung, wie Geekwire.com berichtet: «Um das System voll auszubauen, sind zirka 10 bis 15 Milliarden Dollar oder vielleicht etwas mehr notwendig.» Um den Dienst zu nutzen, muss voraussichtlich zusätzliche Hardware gekauft werden. Musk spricht hier von einem Preis zwischen 100 und 300 Dollar.

Dahinter steckt aber auch ein langfristiger Plan, denn die so generierten Einnahmen sollen dabei helfen, eine Stadt auf dem Mars aufzubauen. Denn wenn es darum gehe, irgendwann den Roten Planeten zu besiedeln, sei klar, dass man dazu viel Geld benötige. Dort soll auch das Starlink-System in den Einsatz kommen, sodass man irgendwann auch zwischen den Planeten übers Internet kommunizieren kann.

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