«Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe»: Spätes Erwachen verdrängter Gefühle
Aktualisiert

«Robert Zimmermann wundert sich über die Liebe»Spätes Erwachen verdrängter Gefühle

Ein nur leidlich unterhaltsamer Reigen über die möglichen und unmöglichen Spielarten der Liebe.

Der 26-jährige Videogame-Designer Robert Zimmermann (Tom Schilling) hat sein Leben zwischen Fami­lientreffen im gutsituierten Elternhaus, der virtuellen Welt seines Berufes und der Beziehung zu seiner Kollegin Lorna (Julia Dietze) bestens im Griff. Als er allerdings ­zufällig der lebenserfahrenen, deutlich älteren Monika (Maruschka Detmers) gegenübersteht, schlägt die Liebe wie ein Blitz ein und sorgt

für totale Verwirrung. Bei näherem Hinsehen geht es zu Roberts Überraschung den Menschen in seiner Umgebung ähnlich: Sein Vater (Johann Adam Oest) entdeckt ver­spätete Jugendlichkeit, seine Mutter (Marlen Diekhoff) poetische Neigungen, seine ­lesbische Schwester (Annika Kuhl) ihren Kinderwunsch und sein bester Freund Ole (Christian Sengewald) die Tücken der Kontaktanzeigenwelt.

Fade Liebeskomödie, die trotz sympathischer Besetzung und Element-of-Crime-Sound nie den richtigen Ton findet. Die Handlung ist dürftig und spätestens mit dem Versuch, die Arbeit eines ­Dokudrama-Regisseurs zu parodieren, ist der anfängliche Spass vorbei.

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