Aktualisiert 26.09.2009 20:30

Hohes Defizit bleibtSpaniens Regierung setzt den Rotstift an

Im Kampf gegen die Rezession hat die spanische Regierung für das kommende Jahr einen drastischen Sparhaushalt mit Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen angekündigt.

Der Etatentwurf für 2010 sieht nach Angaben der stellvertretenden Ministerpräsidentin Maria Teresa Fernandez de la Vega Ausgaben in Höhe von 185,2 Milliarden Euro vor. Das ist ein Minus von 3,9 Prozent gegenüber dem laufenden Jahr. Durch eine Anhebung der Mehrwertsteuer von 16 auf 18 Prozent und eine Anhebung des Spitzensteuersatzes von 18 auf 21 Prozent erhofft sich die Regierung im kommenden Jahr zusätzliche Einnahmen von zehn Milliarden Euro. Das Haushaltsdefizit wird mit 5,4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts veranschlagt. (dapd)

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