Kollegen verrieten sie: Spanierin geht trotz Corona surfen und wird von Beamten aus dem Wasser gezerrt
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Kollegen verrieten sieSpanierin geht trotz Corona surfen und wird von Beamten aus dem Wasser gezerrt

In Spanien ist eine Frau trotz positiver Corona-Diagnose am Strand surfen gegangen. Beamten haben sie kurz darauf festgenommen – denn ihre Surfkollegen sollen sie verraten haben.

von
Bianca Lüthy

In San Sebastián hat sich eine Frau nicht an die Quarantäne-Pflicht gehalten. Die Spanierin wollte trotz positivem Corona-Bescheid ein paar Wellen reiten und ist an den Strand von Zurriola zum Surfen gegangen.

Ihr Vergnügen wurde aber von mehreren Polizisten beendet. Die Beamten teils in Schutzanzügen gekleidet kamen angerannt und zerrten die Frau aus dem Wasser.

Laut «eSPAINews» soll es sich bei der Frau um eine Rettungsschwimmerin handeln. Sie habe versucht vor den Beamten zu fliehen und wurde darum wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und Verbrechen an der nationalen Gesundheit in Handschellen vom Strand abgeführt und festgenommen.

Wie die spanische Zeitung «El País» berichtet, seien die Beamten von Kollegen der Surferin informiert worden, dass sie die Quarantäne verlassen hatte. Zuerst hätten diese versucht, sie von einem Rettungsboot aus dazu zu bewegen, aus dem Wasser zu kommen. Als sie dann noch eine Stunde weiter im Wasser surfte, entschieden sie sich ihre Kollegen, die Polizei zu verständigen.

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