Geldwäscherei: Spanische Königstochter muss vor Gericht
Aktualisiert

GeldwäschereiSpanische Königstochter muss vor Gericht

Skandal im spanischen Königshaus: Prinzessin Cristina wurde vom Gericht vorgeladen. Im Verdacht stehen Steuerbetrug und Geldwäscherei.

Die spanische Königstochter Cristina muss wegen des Verdachts auf Geldwäscherei und Steuerbetrug vor Gericht.

Die spanische Königstochter Cristina muss wegen des Verdachts auf Geldwäscherei und Steuerbetrug vor Gericht.

Die jüngste Tochter des spanischen Königs Juan Carlos, Cristina, wurde für Mittwoch vorgeladen wegen des Verdachts auf Steuerbetrug und Geldwäscherei. Dies gab das Gericht der spanischen Mittelmeerinsel Mallorca in Palma bekannt. Die Beschuldigungen stehen im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen ihren Ehemann Iñaki Urdangarin wegen Steuerbetrugs und der Veruntreuung öffentlicher Gelder. Es ist das erste Mal, dass ein Mitglied des spanischen Königshauses von diesen Korruptionsermittlungen betroffen ist.

Cristina ist seit 1997 mit Urdangarin verheiratet. Nach dem Skandal zog sie im August mit ihren vier Kindern nach Genf, wo sie für die Caixa-Bank Projekte mit UNO-Institutionen betreut. Urdangarin blieb in Barcelona. Anfang November beschlagnahmte die Justiz mehrere Immobilien des früheren Handballstars, darunter auch die Hälfte einer Luxusvilla, die er zusammen mit seiner Frau in einem angesagten Stadtteil von Barcelona besitzt.

Cristina ist seit 1997 mit Urdangarin verheiratet. Nach dem Skandal zog sie im August mit ihren vier Kindern nach Genf, wo sie für die Caixa-Bank Projekte mit UNO-Institutionen betreut. Urdangarin blieb in Barcelona. Anfang November beschlagnahmte die Justiz mehrere Immobilien des früheren Handballstars, darunter auch die Hälfte einer Luxusvilla, die er zusammen mit seiner Frau in einem angesagten Stadtteil von Barcelona besitzt.

(sda)

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