Spannendes Match Racing an der UBS Alinghi Swiss Tour
Aktualisiert

Spannendes Match Racing an der UBS Alinghi Swiss Tour

Die beiden ersten Tage des zweiten Qualifikations-Events der UBS Alinghi Swiss Tour in Thun zeigten begeisterndes Match Racing.

Wegen der riesigen Nachfrage nach Startplätzen beim Qualifikationsevent in Thun mussten bereits am Freitagnachmittag Ausscheidungsrennen gesegelt werden. Dabei schafften die Teams Ruf Match Race Team, Dannesboe Racing Team, Gleis 7 geht nach Valencia, Team Bienz und Tower House den Sprung in den Hauptevent vom Weekend.

Dort dürfen sich diese fünf Mannschaften mit Team Estavayer (mit der 470er Seglerin Nathalie Brugger), Team Colombo Foretti aus Lugano und dem Team Alinghi mit Ed Baird, Nils Frey und Yves Detrey messen. Nach dem ersten Tag und spannenden Rennen stehen drei Teams in der Pole Position für den Quali-Sieg: Alinghi, Ruf Match Race Team und Team Bienz.

Das «Rennen des Tages» war ganz klar das Duell zwischen Alinghi und dem Ruf Match Race Team. Überraschenderweise musste sich Ed Baird (die Nummer 1 der Match Racing Weltrangliste) beim Start dem Schweizer geschlagen geben. Doch der erfahrene Steuermann holte bis zur ersten Wende auf und gab die Führung trotz harter Gegenwehr nicht mehr ab. Baird: «Das Ruf Team hat uns aber sehr stark gefordert!»

Stark gefordert waren auch die Handballer des BSV Wacker Thun, eines der Top-4-Teams der Schweizer Handball-Nationalliga A. Die Handball-Stars versuchten sich an den Grinding-Maschinen und staunten: «Wir müssen sehr beweglich sein und brauchen unsere Schnellkraft jeweils ein paar Sekunden», sagt der rechte Flügel von Wacker Thun, Sven Zbinden. «Die Segler müssen da viel länger durchhalten.»

Die Rennen werden am Sonntag beim Thunersee-Yachtclub fortgesetzt. Der Sieger des Qualifikations-Events im Berner Oberland qualifiziert sich für das Meisterschaftsfinale im November in Valencia.

Dieter Liechti

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